Der Umsatz der Division Küchen und Kühlen blieb trotz der sich im Gange befindlichen und sowohl organisatorisch wie finanziell belastenden Restrukturierung nur knapp unter dem Vorjahresresultat. Er erreichte CHF 257.5 Mio., was einer Abnahme um 3.6%, währungsbereinigt um 2.4%, entspricht.
Der Bereich Küchen litt insbesondere in den grenznahen Regionen unter den zunehmenden Importen von ausländischen Konkurrenzprodukten, die vom Wechselkurs profitieren. Produktionsprobleme bei Forster Küchen und die nicht genügend ausgelastete Produktion in Warendorf (D) belasteten den Geschäftsverlauf der Division zusätzlich.
Fenster und Türen mit Umsatzplus
Die stabile Baukonjunktur, die starke Ausrichtung auf den Heimmarkt Schweiz ermöglichten der Division Fenster und Türen eine leichte Umsatzzunahme um 0.2% auf CHF 406.1 Mio. Die Umsatzsteigerung in der Schweiz betrug rund 3% und hätte noch besser ausfallen können, wenn nicht - inzwischen behobene - Kapazitätsprobleme die Produktion gebremst hätten. In der Schweiz investierte das Unternehmen dafür 30 Mio. Franken.
Die Fensterproduktion im ausgebauten Werk in der Slowakei nahm zudem ihren Betrieb später auf als vorgesehen. Sie konnte so nicht wie erwartet zum Umsatz beitragen, läuft inzwischen aber im Vollbetrieb.
Insgesamt ging der Umsatz der AFG Gruppe von 1 413 auf 1 347 Mio. Franken zurück.

