Die Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe sind im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahresquartal bedingt durch die Kältewelle im Februar nominell um 14,3% gesunken. Vom Rückgang betroffen sind sowohl der Hochbau (-12,4%) als auch der Tiefbau (-16.2%). Vergleichsweise gering war das Minus beim Wirtschaftsbau (-9,1%).
Die Auftragseingänge (+5,8%) im ersten Quartal sowie die Bauvorhaben (+8,3%) für das laufende, zweite Quartal 2012 stimmen optimistisch für das Sommerhalbjahr. Dies geht aus der neusten Quartalsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) hervor. Sie basiert auf einer Erhebung bei 1610 Baufirmen.
Guter Sommer vor der Tür
Die Aussichten für das Sommerhalbjahr werden durch das schwache erste Quartal nicht getrübt: Die Arbeitsvorräte sind gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,8% gestiegen und die Baufirmen planen im zweiten Quartal 2012 8,1% mehr zu bauen als im Vorjahr.
Zumindest kurzfristig sollte sich auch die Annahme der Zweitwohnungsinitiative nicht allzu negativ auf die Bautätigkeit auswirken. In der langen Frist hängt es von der konkreten Umsetzung der Initiative ab, wie hart die Baufirmen in den Berggebieten getroffen werden.
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