Wie die Südostschweiz berichtet, «bestätigte Gemeindepräsidentin Beatrice Baselgia am Dienstag auf Anfrage eine Meldung von Radio Rumantsch, dass Klausner Holz Thüringen um eine Baubewilligung für den Rückbau von Gebäudeteilen und die Demontage von Maschinen im Sägewerk Domat/Ems nachgesucht hat.
Die Baubewilligung sei von einem deutschen Architekturunternehmen im Auftrag von Klausner eingereicht worden, das die Abbaupläne ausgearbeitet habe. Das Gesuch sei am Freitag publiziert worden. Ob Klausner nun tatsächlich beabsichtige, die Anlagen umgehend abzubrechen, könne sie aber nicht sagen, so Baselgia. Falls innert 30 Tagen keine Einsprachen eingehen, ist die Abbruchbewilligung ein Jahr gültig. Sie kann aber ohne grossen Aufwand um ein Jahr verlängert werden», berichtet die Südostschweiz weiter.
Klage noch hängig
Immer noch hängig ist die Klage der beiden Holzunternehmen Pfeifer und Klausner gegen die Abbruchverfügung der Anlagen vor Kantonsgericht. Hier hat das zuständige Konkursamt Imboden eine Fristerstreckung für ihre Stellungnahme nachgesucht, wie Gerichtspräsident Norbert Brunner am Dienstag gegenüber der Südostschweiz sagte.
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