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Kleineres Sägewerk geplant

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Domat/Ems.  Gestern informierte die Pfeifer Holding GmbH über den aktuellen Stand der Dinge in Domat/Ems. Nach wie vor prüft das Unternehmen verschiedene Varianten für den Standort.

Im vergangenen September ersteigerte die Holzindustrie Pfeifer AG das Baurecht des Sägewerksareals in Domat/Ems. Seither evaluiert die Firma alle Möglichkeiten für einen Betrieb der Sägerei. Ein Ergebnis der Bemühungen der vergangenen Monate ist, dass die Technologie und das Standortkonzept des Sägwerks an das verfügbare Rundholz im Kanton Graubünden und in einem sinnvollen Umkreis angepasst werden müssten. Ewald Franzoi, Geschäftsführer der Pfeifer Holding GmbH, sprach von einem Einschnitt von ungefähr 300’000 Kubikmetern pro Jahr.

Anlage bleibt vor Ort

Für die Ausarbeitung des Projekts Domat/Ems benötigt Pfeifer neun bis zwölf Monate, so dass frühestens im Sommer mit einem Entscheid zu rechnen ist. Der Firma Klausner, die die Betriebsanlagen besitzt, hat Pfeifer erlaubt, diese bis auf weiteres am Standort zu belassen. Teile der Anlagen könnten bei einer allfälligen Projektrealisation genutzt werden.

Klausner hätte die Anlagen bis Ende Januar 2012 abbauen müssen. Danach wird ein Baurechtszins von monatlich gut 30›000 Franken fällig. Die Gemeinde Domat/Ems hat laut Franzoi Bereitschaft gezeigt, darauf zu verzichten.

rw

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