Über die Hälfte online bestellt

Geschäftsbericht.  Der Beschläge- und Werkzeuglieferant OPO erzielte 2011 einen Umsatz von 131.3 Mio. Franken. Ein grosser Anteil davon fällt auf Onlinebestellungen.

Das OPO-Kerngeschäft mit Kunden aus Schreiner- und Möbelindustrie, lag bei grundsätzlich guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Baunebenbranche auf dem Vorjahresniveau. Gemäss dem Unternehmen wurden aufgrund der Frankenstärke die Verkaufspreise auf importierte Waren währungsbedingt teilweise erheblich nach unten korrigiert. Auch im vergangen Geschäftsjahr stieg der über die E-Businessplattform OPO-Net getätigte Umsatz weiter an und erreichte 55 % des Gesamtumsatzes. In den Zahlen von 2011 ist der in die ENEXA AG ausgegliederte Geschäftsbereich der Sicherheitstechnik erstmals nicht mehr enthalten.

Licht findet Anklang, Werkraumeinrichtungen weniger

Das Profilierungsthema «Lichttechnik im Möbel» konnte erfolgreich vertieft werden. So wurden über 800 Kunden in speziellen Lichtseminaren geschult. Gemeinsam mit einem neu eingesetzten Fachberater für Lichttechnik wurde die Basis in diesem Berich noch weiter ausgebaut.

Mit dem Geschäftsfeld Werkraumeinrichtungen und dem dazugehörenden Verbrauchsmaterial konnte trotz der führenden Markstellung in diesem Segment nicht an den erfreulichen Umsatz des Vorjahres angeknüpft werden.

Das Schwesterunternehmen, die OPO Oeschger GmbH mit Sitz in Villingen-Schwenningen (D), steigerte erfreulicherweise ihren Umsatz erneut.

Zuversichtlich für 2012

CEO Patrick Oeschger erwartet für das Geschäftsjahr 2012 weiterhin eine solide Baukonjunktur. Dies führt er auf die Anzahl derzeit im Bau befindenden Wohneinheiten und der bewilligten Wohnbauten sowie der weiterhin tiefen Hypothekarzinsen zurück. «Auch die Auslastung vieler unserer Kunden ist weiterhin gut und stimmt uns zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr.»

www.opo.ch

Veröffentlichung: 22. Februar 2012

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