16'000 Tickets fürs Hallenstadion verkauft


Die «Rusch-Büeblä»: Cyrill (von links), der Schreiner ist, Roger und Simon Rusch. Bild: PD


Die «Rusch-Büeblä»: Cyrill (von links), der Schreiner ist, Roger und Simon Rusch. Bild: PD
Mit seinem Vater und seinem Bruder bildet Schreiner Cyrill Rusch die Volksmusiggruppe Rusch-Büeblä. Nächstes Jahr spielen sie im Zürcher Hallenstadion. Das Konzert war innert eines Monats ausverkauft.
Das hätte Cyrill Rusch nicht gedacht. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Simon und Vater Roger bildet er das Volksmusiktrio Rusch-Büeblä. Am 20. November 2027 haben die drei ein Konzert im Hallenstadion in Zürich geplant. Seit Anfang August ist dieses ausverkauft. «Wir haben 16 000 Tickets verkauft und das in rund einem Monat, seit der Vorverkauf gestartet ist», erzählt der 24-Jährige aus Vorderthal SZ. «Das ist Wahnsinn. Toll, dass man das mit Volksmusik erreichen kann.» Sie hatten schon etwas Bammel, ob sie die Halle mit genügend Fans füllen könnten. Budgettechnisch sei das natürlich eine grosse Nummer, sagt er.
Die Rusch-Büeblä sind seit 2015 auf Erfolgskurs. Damals sind sie zum ersten Mal im Schweizer Fernsehen aufgetreten, in der Volksmusiksendung Potzmusig. Cyrill und Simon waren 13 Jahre alt. Sie singen, spielen Schwyzerörgeli und Handorgel, der Vater ist am Kontrabass. Ihr Repertoire ist breit: von klassischen Ländlern über Eigenkreationen und Interpretationen von Klassikern wie «Scharlachrot» von Patent Ochsner bis hin zu neueren Songs wie «Mon Amour» von Hecht. Ihre Karriere nahm über die Jahre immer mehr Fahrt auf. Sie treten an «Chränzli», an Turnfesten und an Festivals auf. Immer wieder sind sie im Fernsehen zu Gast.
Letztes Jahr durften sie mit Trauffer im Hallenstadion auftreten und gewannen zwei Swiss Music Awards. «Nach dem Auftritt mit Trauffer ist die Idee entstanden, es selbst mit einem Konzert im Hallenstadion zu versuchen», erzählt Cyrill Rusch. «Das ist ein Traum, der sich erfüllt.»
Die Musik ist für die Rusch-Büeblä Leidenschaft und Hobby, aber nicht ihr Beruf. Sie sind alle Handwerker. Cyrill ist Schreiner, Simon Metallbauer und Roger zwar gelernter Schreiner, heute aber als Dachdecker tätig. Cyrill arbeitet noch immer in seinem früheren Lehrbetrieb, der Dominik Meier Innenausbau AG in Schübelbach SZ. «Mir gefällt es dort sehr gut und ich bin dankbar, dass mein Chef viel Verständnis für meine Musik hat.» Nach der Lehre hat er während vier Jahren 80 Prozent als Schreiner gearbeitet und erteilte an einem Tag noch Schwyzerörgeli-Unterricht. «Nun bin ich aber Vollzeit-Schreiner.»
Nicole D'Orazio
Veröffentlichung: 18. August 2026
Stefan Hilzinger macht den Test. Mangels Werkstatt oder Baustelle durfte die «EasyMoka», die neue Akku-betriebene Kaffeemaschine von Bosch, in den Sommerferien mit auf die Wanderung zu den Surettaseen oberhalb Splügen GR. Nach 500 Höhenmetern kam die Dosis an Koffein für den Blattmacher genau im rechten Moment.
mehr
Die Renggli AG investiert in ihren Standort in Schötz und baut diesen aus. Die Produktionskapazität wird damit um 25 Prozent gesteigert. Die neue Halle soll im zweiten Quartal 2027 in Betrieb genommen werden.
mehr
PaidPost. Jedes Jahr steht bei den Schreiner-Lernenden die IPA an: die praktische Arbeit, die innert vorgegebener Zeit hergestellt wird. Hier die diesjährigen Projekte.
mehr