Auswertungen zu «Das Fenster und das Raumgefühl»

Forschung.  In Immobilieninseraten werden Objekte oft als «hell» und «offen» angepriesen. Lassen sich also Immobilien mit möglichst grossen Fenstern am besten vermarkten? Die Hochschule Luzern hat dazu eine Studie durchgeführt, mit überraschendem Ergebnis.

Fenster spielen bei der Raumbelichtung eine zentrale Rolle. Dass grosse Fenster heller wirken als kleine, ist allgemein bekannt. Weitestgehend unbekannt ist hingegen, welchen Einfluss Fenstereigenschaften wie Rahmenprofil, Rahmenmaterial, Fensterposition und Fensterformat auf die Helligkeitswirkung haben. Mehr noch: Können weitere Wirkungen in der Wahrnehmung der Benutzer, wie zum Beispiel «frei» und «geborgen», auf spezifische Fenstereigenschaften zurückgeführt werden? Welches ungenutzte Wahrnehmungspotenzial steckt im Bauteil Fenster? Welchen Beitrag kann es zum ökonomischen und ökologischen Erfolg von Wohnimmobilien leisten? Diesen Fragen ist Dominic Haag-Walthert, Professor für Innenarchitektur an der Hochschule Luzern (HSLU), nachgegangen.

Umfragen statt Messwerte

Visuelle Qualitäten eines Raumes wie Lichtmenge, Lichtfarbe oder Blendung können mit den entsprechenden physikalischen Instrumenten gemessen werden. Dies sagt aber nichts darüber aus, wie der Raum vom Betrachter empfunden wird. Um Informationen über die Wirkung eines Raumes oder von Raumelementen zu erhalten, muss man die Nutzer direkt befragen...

Den ganzen Artikel lesen Sie in der SZ Nr. 34 vom 20. August 2015

Veröffentlichung: 20. August 2015 / Ausgabe 34/2015

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