Cooles Klima für Bioabfall


Eisgekühlt lässt sich der Bioabfall bis zur Entsorgung geruchsfrei lagern. Bild: Monika Hurni


Eisgekühlt lässt sich der Bioabfall bis zur Entsorgung geruchsfrei lagern. Bild: Monika Hurni
Freezyboy. Im Pop-up-Store in der Zuger Altstadt zeigt Freezyboy aktuell, wie sich Bioabfälle geruchsfrei und ohne Fruchtfliegen lagern lassen. Die Sommerhitze bot den passenden Rahmen für die Präsentation.
«Es gibt immer einen guten Grund zu feiern: das schöne Sommerwetter, unseren neuen Pop-up-Store in Zug, zwei German Innovation Awards 2026 – oder einfach ein Leben ohne Fruchtfliegen», mit diesen Worten hatte Benjamin Flechsig, Geschäftsführer der Freezyboy AG zur gestrigen After Work Party eingeladen. Bei einem Apéro und der Musik eines DJs bot sich den Gäste die Gelegenheit den Freezyboy im neuen Pop-up-Store in der Zuger Altstadt im Einsatz zu erleben.
Das heisse Sommerwetter bot den idealen Gegenpol zum Konzept des gekühlten Komposteimers. Der Freezyboy kühlt die Biomasse auf –5 °C ab und unterbindet so den Zersetzungsprozess. Dadurch können organische Abfälle mehrere Wochen oder sogar Monate geruchsfrei in der Küche gelagert werden.
«Cool bleiben, auch beim Bioabfall», so ist das Motto von Flechsig. Als einer von drei Entwicklern hatte er den Freezyboy 2013, ins Leben gerufen. Zehn Jahre später musste er den Betrieb des Unternehmens einstellen, bevor er mit der Unterstützung von Ankeraktionär Daniel Brunner und weiterer Investoren 2024 einen Neustart wagte. In der Zwischenzeit wurde der Freezyboy weiterentwickelt und ist nun mit einem Gewicht von 8 Kilogramm noch handlicher und effizienter als das Vorgängermodell. «Mit Aktionen, wie dem Pop-up-Store, versuchen wir den Leuten die Vorteile des Systems aufzuzeigen», sagt Flechsig.
Oft höre er gerade von Menschen, die in kleinen Haushalten leben, dass sich so ein Gerät für sie nicht lohne, dabei sei das Gegenteil der Fall, ist er überzeugt: «Fällt nicht massenhaft Kompost an, so profitieren Nutzerinnen und Nutzer vom Vorteil, diesen nicht ständig entsorgen zu müssen, sondern ihn zu sammeln ohne von Fruchtfliegen belästigt zu werden.»
Wer sich selber ein Bild machen möchte der kann dies bis am Samstag, 29. August im Pop-up-Store tun.
Monika Hurni
Veröffentlichung: 03. Juli 2026
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