Die Tür der Schweizer

Martin Eisele eröffnete die «Tür26». Bild: Noah Gautschi

Brunex AG. Mit der «tür26» brachte die Brunex AG am 18. September rund 500 Gäste in der Vianco Arena in Brunegg zusammen. Im Mittelpunkt standen neue Türsysteme, digitale Werkzeuge und die Weiterentwicklung.

«500 Gäste sind nicht selbstverständlich und freuen uns sehr», sagte CEO Martin Eisele zur Eröffnung. Die Veranstaltung knüpfte an die letzte Ausgabe «tür22» an. Technologie sei kein Selbstzweck, sondern müsse einen konkreten Nutzen für Kunden und Partner schaffen. Gleichzeitig bekannte sich Brunex klar zum Produktionsstandort Schweiz. Aus der bisherigen Türenfabrik Brunex AG wird deshalb die Brunex AG mit dem Leitsatz «Die Tür der Schweizer».

Neues und Erweitertes

Am Vormittag standen technische Neuheiten und Systemerweiterungen im Fokus. Vorgestellt wurden die überarbeiteten Navigatoren für Brand- und Schallschutz. Im Bereich Schallschutz ergänzt die neue «Comfort Plus 59» die bisherige Produktpalette zwischen «Comfort 59» und «Comfort 88». Bei den Brandschutzlösungen sorgen präzisere Angaben zu Spaltmassen, Wandanschlüssen und Schlosshöhen für mehr Planungssicherheit. Zudem wurden neue Türtypen und Sortimentserweiterungen präsentiert. Die Modellreihe «Nova Pur» ist neu mit 52mm Türblattstärke erhältlich. Die Aussentür «AluTop Plus» verfügt künftig über «59 mm» Stärke und ermöglicht grössere lichte Durchgänge. Zudem wurden verschiedene Türsysteme bis RC3 beziehungsweise RC4 geprüft. Hinzu kommt eine geprüfte Hochwasserbeständigkeit bis zu einem Wasserstand von 1,5 Metern.

Beim Ausblick auf kommende Entwicklungen wurde das Konzept einer Massivholz-Rahmentür mit EI30-Brandschutz und RC2-Einbruchhemmung vorgestellt, deren Markteinführung bereits 2027 geplant ist. Auch die Digitalisierung erhielt viel Raum. Die neue Version von «mybrunex» bietet ein überarbeitetes Design, individuelle Vorlagen, die Erstellung von Stahlzargen-Bestelllisten sowie einen KI-gestützten Assistenten zur Unterstützung der Anwender.

Den Schlusspunkt setzte Extrembergsteiger Dani Arnold. In seinem Referat sprach er über Motivation, Entscheidungen und die Suche nach dem persönlichen «Why». Gleichzeitig plädierte er für einen pragmatischen Blick auf die Frage nach dem Sinn, nicht alles müsse zwingend begründet werden, manchmal dürfe etwas auch einfach gut und schön sein.

Noah Gautschi

www.brunex.ch

Veröffentlichung: 24. September 2026