Integrierte RFID-Tags


Bild: Ima Schelling


Bild: Ima Schelling
Klassische Kennzeichnungsmethoden wie Klebeetiketten in den Produktionsprozessen können an Grenzen stossen. Kleberückstände erschweren die Weiterverarbeitung. Ausserdem verbleiben Etiketten in der Regel nicht für die gesamte Lebensdauer auf dem Möbelstück oder den Einzelteilen, sondern werden hauptsächlich für den Produktionsprozess und die Kommissionierung benötigt. Ima Schelling entwickelte eine RFID-Lösung, bei der die Transponder bereits während der Bekantung im Werkstück platziert werden. So erhält jedes Möbelstück eine eindeutige Identität. Noch bevor es montiert wird, trägt jedes seiner Bauteile eine digitale Identität – gespeichert in einem sogenannten RFID-Tag. Während beispielsweise Fronten, Korpusse und Schubladeneinsätze den Produktionsprozess durchlaufen, kommunizieren sie mit den Maschinen. So entsteht Schritt für Schritt ein massgeschneidertes Möbelstück, das nicht nur effizient produziert und kommissioniert wird, sondern auch lücken- los rückverfolgbar ist. Die Durchlaufprozesse werden dadurch transparenter und sicherer. Wird das fertige Möbelstück anschliessend gewerblich genutzt, beispielsweise als Büromöbel, hilft der integrierte RFID-Tag dem Endkunden darüber hinaus bei der Inventarisierung. Diese erfolgt per RFID-Lesegerät im Handumdrehen.
Veröffentlichung: 12. März 2026 / Ausgabe 11/2026
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