Leicht weniger Umsatz, aber deutlich mehr Gewinn


Der Hauptsitz der Arbonia Corporate Center Holding in Arbon TG. Bild: Arbonia


Der Hauptsitz der Arbonia Corporate Center Holding in Arbon TG. Bild: Arbonia
Jahresergebnisse. Die Arbonia Gruppe steigerte ihren Gewinn im vergangenen Jahr markant und präsentierte mit dem Jahresergebnis, wie sie sich in Zukunft aufstellen will.
Der Thurgauer Bauzulieferer Arbonia blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2020 zurück, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen hervorgeht. In Schweizer Franken gerechnet ging der Umsatz des Konzerns zwar von 1,415 Mrd. auf 1,396 Mrd. Franken zurück, was ein Minus von 1,4 Prozent bedeutet. Währungsbereinigt verzeichnet die Firma jedoch ein Umsatzwachstum von 2,1 Prozent. Trotz eines tieferen Finanzergebnisses aufgrund der Aufwertung des Schweizer Frankens und einer höheren Steuerbelastung wegen des besseren Ergebnisses vor Steuern (Ebit) konnte Arbonia das Konzernergebnis um gut 71 Prozent auf 44,9 Mio. Franken erhöhen (Vorjahr: 26,2 Mio.).
Nach dem geplanten Verkauf der Fenstersparte mit Ego Kiefer nach Dänemark fokussiert Arbonia sich auf die beiden Sparten Türen (mit RWD Schlatter) sowie Heizung, Klima, Lüftung (HKL). Neuer CEO der Sparte HKL wird Alexander Kaiss. In der Türensparte führt Arbonia den Ausbau der Kapazitäten fort. 2020 flossen 48 Millionen Franken in die deutschen Türenwerke. Nach Abschluss der Produktionsausweitung will Arbonia über alle Standorte betrachtet im Jahr rund 900'000 Holztüren samt Zargen mehr herstellen als bisher.
Stefan Hilzinger
Veröffentlichung: 04. März 2021
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