Mein persönliches Slalomboard


Bilder: Anina Kenney


Bilder: Anina Kenney
Campus 13. Während andere Jugendliche am Strand Party machten, feilten im August einige Schreiner-lernende an ihrem persönlichen Slalomboard. Die Lernenden erstellten mithilfe von Experten ihr Slalombrett von der ersten Skizze bis zum fertigen Produkt.
Das Slalomboarden verbindet Lifestyle mit Sport. Eine Kombination, die auch angehende Schreiner anspricht. Im Campus 13 produzierten interessierte Schreinerlernende ihr ganz persönliches Slalomboard. Innerhalb von fünf Tagen erhielten sie einen Einblick in die Slalom-Skateboard-Szene und wurden von Fachexperten über die richtigen Masse, Materialien und Herstellungstechniken beraten. Mit dem gewonnen Wissen erstellten sie von A bis Z ein Slalomboard nach ihren Anforderungen und Designvorstellungen. Am Schluss wurden die besten drei Werke ausgezeichnet. Die kreativen Werke lassen sich zeigen. Die Bildreportage gibt einen kleinen Einblick über den Ablauf der Campus-Woche.
Kaum angekommen, ging es schon an die Arbeiten. Die ersten Instruktionen wurden von Irene Schuler Stäger, Leiterin Grundbildung beim Verband Schweizerischer Schrei-nermeister und Möbelfabrikanten (VSSM), erteilt und das Skizzieren begann. Mit den entworfenen Skizzen wurden die Slalomboards verschönert. Reto Wyler, Florian Abegg, Matthias Grädel, Sebastian Berroth, Ronny Fretz, Patrik Inauen und Sabrina Wenger (Bild links unten, im Halbkreis von links nach rechts) schliffen fleissig um die Wette. Nach dem Schleifen wurde noch Grundierung aufgetragen.
Der Slalomboardprofi Chris Hart führte in das Wissen des Skatens ein und schon nach wenigen Minuten bewiesen Karol Ratajski, Marc Zollinger, Flurin Krebs und Lukas Hefti auf ein paar Testboards ihr Können. Die Fahrstunden verliefen zum Glück für alle unfallfrei.
Seine geniale Kreation deckte Ronny Fretz zum Schluss noch mit einer Lackschicht. Nach der Trocknungszeit war die Oberfläche fertig. Das Slalomboard nahm langsam Gestalt an.
Reto Wyler präsentierte den Zuschauern, wie er sein Slalomboard auf dem CAD-Programm Pointline entwarf. In Gruppen führten die Teilnehmenden von Montag bis Freitag vor, was sie so alles gemacht und erlebt haben.
Allen Teilnehmenden des Campus 13 gelang es, ihre Slalomboards fertig zu bauen. Nach anstrengenden Tagen ging es in den Endspurt für die Lernenden. Über das Ergebnis durften sie sich wirklich freuen. Der Kurs war wiederum ein voller Erfolg.
Die glücklichen Gewinner des Campus 13: Siegerin Sarah Zander, der Zweitplatzierte Karol Ratajski (rechts) und der Drittplatzierte Fabio Rüegsegger (links).
Veröffentlichung: 05. September 2013 / Ausgabe 36/2013
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