Pyros werden in öffentlich zugänglichen Räumen verboten


In der Schweiz tritt am 1. April 2026 ein Pyroverbot in öffentlich zugänglichen Räumen in Kraft. Bild: dankernmedia (Pixabay)


In der Schweiz tritt am 1. April 2026 ein Pyroverbot in öffentlich zugänglichen Räumen in Kraft. Bild: dankernmedia (Pixabay)
Ab 1. April 2026 darf in öffentlich zugänglichen Räumen keine Pyrotechnik mehr abgebrannt werden. Das hat das Interkantonale Organ Technische Handelshemmnisse beschlossen.
Das Interkantonale Organ Technische Handelshemmnisse (IOTH) führt als Sofortmassnahme ein schweizweites Verbot des Abbrennens von Pyrotechnik in öffentlich zugänglichen Räumen ein. Die Regelung tritt am 1. April 2026 in Kraft. Ausgenommen bleiben die bereits heute bewilligungspflichtigen Kategorien von Feuerwerkskörpern.
Hintergrund ist die laufende Totalrevision der schweizerischen Brandschutzvorschriften. Im Rahmen der technischen Vernehmlassung sind über 11'000 Rückmeldungen eingegangen. Um diese ausserordentlich hohe Zahl an Eingaben sorgfältig prüfen zu können, passt das IOTH den Zeitplan für die weiteren Arbeiten an. Zudem sollen die Erkenntnisse aus den noch laufenden Untersuchungen zur verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana VS in die Überarbeitung einfliessen.
Am grundsätzlichen risikobasierten Ansatz der Revision hält das IOTH, das Konkordat der Baudirektorinnen und Baudirektoren aller 26 Kantone, fest. Wo höhere Risiken bestehen, soll der Brandschutz verstärkt und vermehrt kontrolliert werden. Gleichzeitig strebt das Gremium eine stärkere Vereinheitlichung des Vollzugs an, um die Brandschutzvorschriften schweizweit konsequent umzusetzen. Die totalrevidierten Brandschutzvorschriften sollen nach aktueller Planung im Herbst 2027 in Kraft treten.
Noah Gautschi
Veröffentlichung: 11. März 2026
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