Suva-Prämien verbleiben auf historisch tiefem Niveau


Sicherheit ist im Beruf genauso wichtig wie in der Freizeit. Symbolbild: Monika Hurni


Sicherheit ist im Beruf genauso wichtig wie in der Freizeit. Symbolbild: Monika Hurni
Die Suva blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Davon profitieren die Versicherten im Prämienjahr 2027 direkt: Die Erstattung der Überschüsse aus Kapitalerträgen von 20 Prozent wird fortgeführt, die Prämien bleiben auf historisch tiefem Niveau stabil.
Die Suva meldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025: Das Jahresergebnis beträgt 308 Millionen Franken. Ein solides Ergebnis und ein gutes Anlagejahr stärken die finanzielle Stabilität. Davon profitieren die Versicherten im Prämienjahr 2027: Da die Suva nicht gewinnorientiert ist, gibt sie Überschüsse in Form von Prämienreduktionen weiter. Die in den Vorjahren erfolgte Erstattung von Kapitalertragsüberschüssen wird fortgesetzt, und 2027 erfolgt in der Berufs- wie Nichtberufsunfallversicherung eine Erstattung in der Höhe von 20 Prozent der Nettoprämien. Dies entspricht einer Entlastung von 709 Millionen Franken für die Versicherten und leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Werkplatzes Schweiz.
2025 sanken die Berufsunfälle und Berufskrankheiten um 0,9 Prozent auf rund 166'000 Fälle. Die Nichtberufsunfälle stiegen um 2,8 Prozent auf rund 296'000 Fälle. In den letzten 10 Jahren konnte das Unfallrisiko in der Berufsunfallversicherung (neu registrierte Unfälle pro 1000 Versicherte) um 13 Prozent gesenkt werden. Im Freizeitbereich nahm das Unfallrisiko hingegen leicht zu.
Die günstige Entwicklung des Unfallrisikos in der Berufsunfallversicherung erlaubt es, die durchschnittlichen Bruttoprämien um 0,8 Prozent zu senken. In der Nichtberufsunfallversicherung wird die Bruttoprämie um 0,7 Prozent gesenkt. Die Prämienbelastung bleibt somit stabil auf dem historischen Tiefstand des Vorjahres.
«Die Suva ist nicht gewinnorientiert, das kommt unseren Versicherten zugute», sagt Hubert Niggli, Leiter Departement Finanzen und Informatik. «Sinkende Unfallzahlen und Überschüsse dank guten Börsenjahren führen zu tieferen Prämien. Von 2011 bis 2026 ist die Prämie um 1,2 Lohnprozente auf 1,8 Lohnprozente gesunken.»
Nicole D'Orazio
Veröffentlichung: 26. Juni 2026 / Ausgabe 26/2026
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