Wenn Qualität nach innen wandert: GRASS und die neue Wohnlichkeit

VionaroV8_Kitchen Bild: GRASS

PaidPost. Die Mailänder Möbelmesse ist das grosse Schaufenster der internationalen Einrichtungsbranche – und ein ziemlich zuverlässiger Hinweis darauf, welche Trends sich durchsetzen werden. Auf der EuroCucina 2026 fiel vor allem eines auf: Die Küche wird ruhiger.

Natürliche Farbtöne, matte Oberflächen und sanfte Formen lösten die grosse Geste ab. Statt Effekthascherei waren Wohnlichkeit, Präzision und Beständigkeit gefragt. GRASS fasst diese Entwicklung in seinem aktuellen Trendreport unter dem Begriff «Grounded Comfort» zusammen. Gemeint ist ein Komfort, der sich nicht aufdrängt, sondern im Alltag bewährt. Und der auch das Innere des Möbels erreicht.

«Grounded Comfort» beschreibt mehr als einen Einrichtungsstil. Dahinter steht die Vorstellung eines Zuhauses, das Ruhe gibt, zuverlässig funktioniert und auch nach Jahren Bestand hat. Gerade die Küche wird dabei immer stärker als Teil des Wohnraums verstanden. Sie soll Atmosphäre schaffen, ohne ihre Funktion zu verlieren. Sie darf hochwertig sein, ohne jedem kurzfristigen Trend hinterherzulaufen.
Damit verändert sich auch der Blick auf Qualität. Entscheidend ist nicht allein, was sofort ins Auge fällt. Komfort entsteht ebenso beim Öffnen und Schliessen, beim Verstauen und Organisieren, durch Materialien, Details und eine Bewegung, die sich selbstverständlich anfühlt. Giuseppe Bincoletto vom Küchenhersteller Arrital beschreibt diese Entwicklung im Gespräch für den GRASS‑Trendreport treffend: «Wenn die Formen ruhiger werden, sieht man die Qualität in den kleinen Dingen: in der Fuge, im Griff, in der Oberfläche, in der Innenausstattung, in der Bewegung.» Oder kurz gesagt: Der Anspruch wandert ins Möbelinnere.

Was gute Möbel im Innersten zusammenhält

Genau dort liegt die Welt von GRASS. Bewegungs-Systeme sind selten das Erste, was man an einem Möbel wahrnimmt. Sie bestimmen aber massgeblich, wie es sich im täglichen Gebrauch anfühlt. Qualität wird nicht nur betrachtet, sondern erlebt. Vionaro V8 bringt diesen Gedanken besonders konsequent auf den Punkt. Das Slim Drawer System mit seiner nur acht Millimeter schmalen Stahlzarge verbindet technische Reduktion mit einer entsprechend klaren Ästhetik. Zarge, Rückwand und Innenfront sind jeweils lediglich acht Millimeter schmal. Das wirkt nicht nur filigran, sondern schafft gleichzeitig zusätzlichen Raum für das Staugut. Weniger Materialeinsatz im sichtbaren Bereich bedeutet hier also keineswegs weniger Funktion – sondern mehr nutzbaren Platz.
Auch die Plattformlogik von GRASS greift eine Entwicklung auf, die in Mailand vielerorts sichtbar wurde. Küche, Wohnen und Bad wachsen gestalterisch stärker zusammen, Planungen werden individueller. Für Hersteller steigt damit zugleich die Herausforderung, Vielfalt wirtschaftlich beherrschbar zu halten. Nova Pro Scala verbindet deshalb eine gemeinsame technische Basis mit zahlreichen Möglichkeiten zur Differenzierung, beispielsweise über Glas- oder Designvarianten. Nova Pro One denkt diesen Ansatz noch reduzierter weiter: als «Komplexitätsminimalist», der bewährte Bewegungstechnologie effizient verfügbar macht.

Der «Inner Standard» ist keine Frage der Preisklasse

Dass hochwertige Bewegung nicht ausschliesslich dem Premiumsegment vorbehalten sein muss, zeigt Dynaneo. Die Unterflurführung ergänzt Dynapro im mittleren Einstiegssegment und verbindet Wirtschaftlichkeit mit Laufruhe, Stabilität und Soft-Close. Damit wird das, was GRASS als «The Inner Standard» bezeichnet, zu einem grundsätzlichen Anspruch an modernen Möbelbau. Dieser Anspruch endet nicht beim Schubkasten. Tiomos 155 Plus überträgt ihn auf hohe Türen. Das Weitwinkelscharnier ermöglicht reduzierte Frontgestaltungen, präzise Fugenbilder und klare Linien. Die Technik hält sich dabei bewusst zurück und gibt dem Möbel den gestalterischen Vortritt – ganz im Sinne jener ruhigen, architektonischen Formensprache, die die EuroCucina 2026 geprägt hat.

Vom Funktionieren zum Erleben

Wie weit dieser Gedanke reichen kann, zeigen Hersteller wie Valcucine. Filigrane Konstruktionen, hochwertige Materialien und ein sorgfältig gestaltetes Innenleben gehören dort seit Langem zum Markenverständnis. In Mailand setzte das Unternehmen sein wandelbares Konzept für Kochen, Wohnen und Leben unter anderem mit bearbeitetem Glas, Stein- und Marmoranmutungen sowie Türen aus echtem Titan in Szene.
Auch abseits der Mailänder Messe zeigen Hersteller wie Elbau Küchen in Bühler, dass weiche Formen, wohnliche Planungen und hochwertige Innenausstattungen zunehmend zusammen gedacht werden. Denn ein Möbel überzeugt heute nicht allein dadurch, dass es funktioniert. Erst wenn Oberfläche, Material, Organisation, Licht und Bewegung zusammenspielen, entsteht aus reiner Nutzung ein Erlebnis.
Für GRASS liegt genau darin die besondere Rolle guter Bewegungs-Systeme: Sie müssen sich nicht in den Vordergrund drängen, um entscheidend zu sein. Vielleicht sind sie weniger der Hauptdarsteller als die Regie im Hintergrund. Man sieht sie nicht immer – aber man merkt sehr schnell, wenn sie ihren Job gut macht.
Neugierig auf «Grounded Comfort» und die wichtigsten Beobachtungen aus Mailand?

Hier geht es direkt zum Trendreport 2026.

 

 

Über GRASS

Als Entwicklungspartner und Systemanbieter der Möbelindustrie gehört die internationale GRASS-Gruppe zu den weltweit führenden Spezialisten für Bewegungs-Systeme. GRASS produziert an 6 Standorten in Österreich, Deutschland, Tschechien und den USA hochwertige Führungs-, Schubkasten- und Scharnier-Systeme für renommierte Möbelhersteller. Die Tochter des deutschen Würth-Konzerns verfügt weltweit über 11 Vertriebsgesellschaften und 200 Vertriebspartner in 60 Ländern.

 

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Veröffentlichung: 02. Oktober 2026