Zentralvorstand neu aufgestellt


Die ordentlichen Traktanden sowie die Wieder- und Neuwahlen der Delegiertenversammlung wurden allesamt einstimmig gewählt. Bild: Noah Gautschi


Die ordentlichen Traktanden sowie die Wieder- und Neuwahlen der Delegiertenversammlung wurden allesamt einstimmig gewählt. Bild: Noah Gautschi
Verband. An der 140. Delegiertenversammlung des VSSM in Biel BE wurde der Zentralvorstand mit Roman Süess und Sandra Räber ergänzt. Anita Luginbühl und Hanspeter Künzli wurden aufgrund der zwölfjährigen Amtszeitbegrenzung aus dem Zentralvorstand verabschiedet.
Die Sektion Kanton Bern (SKB) lud am 19. Juni 2026 zur 140. Delegiertenversammlung (DV) ins Kongresshaus nach Biel BE ein. Neben der Verabschiedung von Anita Luginbühl und Hanspeter Künzli aufgrund der zwölfjährigen Amtszeitbeschränkung, standen die ordentlichen Erneuerungswahlen und die Neuwahl von Sandra Räber, Luzerner Schreiner, in den Traktanden.
Da in diesem Jahr die Gesamterneuerungswahlen des Zentralvorstands anstanden, wurden neben der Neuwahl von Sandra Räber, die Wiederwahl des Zentralpräsidenten, Jürg Rothenbühler, sowie die Wiederwahl der vier Vorstandsmitglieder Basil Gasser, Heinrich Hochuli, Michael Jendly und Christian Kälin durchgeführt. Sie alle wurden von den 141 anwesenden Stimmberechtigten wiedergewählt. Räber wurde einstimmig in den Zentralvorstand gewählt und bildet zusammen mit den fünf bisherigen Vorstandsmitgliedern und mit Roman Süess, der bereits an der letzten DV, 2025 in Engelberg, gewählt wurde, den neuen VSSM-Zentralvorstand. Sandra Räber dankte für das Vetrauen und nahm die Wahl an. Basil Gasser übernimmt das Vizepräsidium von Anita Luginbühl.
In seinem Jahresbericht blickte Jürg Rothenbühler auf das vergangene Jahr zurück, welches in mancherlei Hinsicht bewegt hat. Zahlreiche Anlässe und Projekte stellten im intensiven, spannenden und richtungsweisenden Verbandsjahr die Weichen für die Zukunft der Schreinerbranche. Er dankte dem Zentralvorstand, der Geschäftsleitung und dem VSSM-Hauptsitz unter Direktor, Daniel Furrer sowie den Fachgruppen. Der Jahresbericht wurde einstimmig gewährt.
Basil Gasser präsentierte die Jahresrechnung MAEK 2025, welche mit einem Verlust von 148'680 Franken, deutlich schlechter als die budgetierten 59'800 ausfällt. Als Hauptgrund können die deutlich höheren Weiterbildungsleistungen ausgemacht werden. Die Jahresrechnung MAEK 2025 wurde einstimmig genehmigt und Entlastung gewährt. Die Jahresrechnung des VSSM weist im Jahr 2025 mit 115'389 Franken einen niedrigeren Gewinn aus, als die budgetierten 141'728 Franken. Die Jahresrechnung VSSM 2025 wurde ebenfalls einstimmig genehmigt. Der Beitragsfuss für das Jahr 2027 wird weiterhin bei 254% belassen.
Sinngemäss dem Zitat von Mark Twain: «Wer nicht weiss, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt», baut das Legislaturprogramm 2027 bis 2023 auf drei Schwerpunkten. Schwerpunkt eins fokussiert sich auf die Bekanntheit in der Bevölkerung, Schwerpunkt zwei legt den Fokus auf die Ausrichtung des Verbandes selbst und Schwerpunkt drei auf das Arbeitskraftpotenzial in der Bevölkerung. Das neue Legislaturprogramm wird in den nächsten Wochen auf der Verbandswebseite veröffentlicht.
Christian Kälin, Verhandlungsleiter GAV, informierte über den aktuellen Stand der Verhandlungen über den neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Der Verband will einen zeitgemässen Vertrag aushandeln, welcher mehr Flexibilität im Bereich der Arbeitszeiten und attraktive Arbeitsbedingungen ermöglicht. Laut aktuellem Zeitplan soll der Vertrag im Jahr 2027 dem SECO vorgelegt, allgemeinverbindlich erklärt werden und dann 2028 in Kraft treten. Es ist dem Verband wichtig, einen stimmigen GAV auszuhandeln ohne zu grosse Kompromisse einzugehen.
Die nächste Delegiertenversammlung findet am 25. und 26. Juni 2027 im schönen Basel statt.
Den ausführlichen Veranstaltungsbericht über die 140. Delegiertenversammlung folgt in der Schreinerzeitung von 25. Juni 2026.
Noah Gautschi
Veröffentlichung: 19. Juni 2026
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