Aus gutem Holz: Schreinerei Robert Fehr AG feiert 50-jähriges Bestehen

VSSM-Direktor Daniel Furrer (r.) gratulierte Robert Fehr und Margrit Möri Fehr zu ihrer Erfolgsgeschichte. Bild: Stefan Hilzinger

Vor exakt 50 Jahren übernahm Robert Fehr die Schreinerei und Bodenlegerei seines Vaters in Andelfingen ZH. Anfang November 2025 feierte er sein Dienstjubiläum mit den Mitarbeitenden und Gästen.

Wie aus Krisen Chancen entstehen, zeigt die Geschichte der Schreinerei Robert Fehr AG in Andelfingen ZH. Das Aufkommen von Plastikfässern zwingt den Küfer Robert Fehr sen. in den 1960er-Jahren, sich nach einem neuen Geschäftsfeld umzusehen. Das findet er 1965 in der Bodenlegerei. Und wieder zehn Jahre später muss Robert Fehr jun. seinen damaligen Arbeitgeber wegen der Rezession verlassen und in den elterlichen Betrieb zurückkehren – womit die Geschichte der heutigen Robert Fehr AG am 8. November 1975 ihren Anfang nimmt.

50 Jahre Energie und Erfahrung

Vergangenen Freitagabend, 7. November 2025, feierte Robert Fehr gemeinsam mit Familie, Mitarbeitenden und Gästen sein 50-Jahr-Jubiläum als Patron der Robert Fehr AG. Es gab Speis und Trank, musikalische Unterhaltung, einen geschichtlichen Rückblick und Glückwünsche. Etwa von zwei der langjährigen Angestellten, die ihrem Chef, wie zum Ende der Lehrzeit, nochmals einen Hobel «für Note 5,1 und höher» überreichten. «Robert, Röbi, Herr Fehr verkörpert für uns 50 Jahre Energie und 50 Jahre Erfahrung», sagten die beiden. Der Betrieb vereinige stetige Innovation und Beständigkeit.

Rund die Hälfte der gut 50 Angestellten – davon derzeit neun Lernende – können auf zehn und mehr Dienstjahre zurückschauen. «Die treuen Mitarbeitenden sprechen für sich», sagte VSSM-Direktor Daniel Furrer in seiner Grussbotschaft. Robert Fehr sei ein «begnadeter Holzliebhaber mit einer ansteckenden Begeisterung für den Werkstoff Holz». Das Unternehmen beeindrucke ihn mit seiner steten Weiterentwicklung und sei ein Leuchtturm der Branche.

Dank an die Weggefährten

Mit sehr persönlichen Worten hielt Robert Fehr Rückschau auf seinen Werdegang und den seines breit aufgestellten und florierenden Unternehmens. Es habe schon auch Zeiten gegeben, da sei er bei sich angestanden. «Da war ich nicht mehr Handwerker, aber auch noch nicht Unternehmer.» Er dankte allen, die ihn auf dem Weg begleitet und unterstützt haben, allen voran seiner Ehefrau Margrit Möri Fehr und den Mitarbeitenden. «Jetzt mit 71 geht es darum, für mich einen Nachfolger zu suchen, das ist allen klar.»

www.r-fehrag.ch

Stefan Hilzinger

Veröffentlichung: 13. November 2025 / Ausgabe 46/2025

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