Blick in die Handwerksbetriebe im Oberaargau

Auf dem Rundgang bei der Nyffeler Holzwaren AG. Bild: Treffpunkt Werk

Über 30 Betriebe im Oberaargau öffneten im Rahmen von Treffpunkt Werk ihre Tore. Fast 9000 Personen nutzen die Chancen und schauten in die Produktionen von regionalen Betrieben. Auch vier «Hölzige» nahmen teil. 

Die zweite Ausgabe von Treffpunkt Werk öffnete an zwei Tagen die Tore von 30 Betrieben im Oberaargau. Mit über 8800 Besucherkontakten lag sie rund 26 Prozent über der Premiere von 2024. Auffallend seien die vielen Familien, deren lange Verweildauer und das tiefgründige Interesse an der lokalen Produktion gewesen, wie es in einer Mitteilung heisst. Dass deutlich mehr Familien unterwegs waren, sei besonders erfreulich. Unter ihnen befanden sich viele Jugendliche, die kurz vor der Berufswahl stehen – die potenziellen Fachkräfte von morgen. Oft wurden Vater und Sohn gemeinsam an Werkbänken gesehen. Die meisten Gäste stammten aus der Region, zunehmend reisten sie aber auch von weiter her an. 

Gleich Schnuppertermine vereinbart

Zum Publikumsmagneten wurde das Werk-Kegeln. Der firmenübergreifende Wettbewerb stiess auf grosses Echo: Rund 2000 Talons wurden eingereicht. Der Freitag stand im Zeichen des Berufsnachwuchses: 316 Schülerinnen und Schüler wurden in die Betriebe gebracht, um die Berufe hautnah zu erleben. Die Wirkung war teils unmittelbar: Mehrere Unternehmen konnten erste Schnupperlehren vereinbaren. 

Auch Schreinereien nahmen teil

Von «hölziger Seite» nahmen vier Betriebe teil: die Girsberger AG in Bützberg BE, die Nyfeler Holzwaren AG in Gondiswil BE, die Schreinerei Glutz AG in Herzogenbuchsee BE und die Zulliger Schreinerei und Holzbau AG in Madiswil BE. In Herzogenbuchsee konnten die Besucher in vier Betrieben die Elemente für ein Duftlämpli sammeln. In der Schreinerei Glutz gab es den Fuss dazu. 

Nicole D'Orazio

www.treffpunkt-werk.ch

Veröffentlichung: 22. Oktober 2026

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