Branchenanhörung: Auch die Romands haben diskutiert


Die Branchenanhörung zur Revision der Grundbildungen fand vor einer Woche in der Romandie statt. Bild: Melanie Burri


Die Branchenanhörung zur Revision der Grundbildungen fand vor einer Woche in der Romandie statt. Bild: Melanie Burri
Im Rahmen der Revision der Schreinergrundbildungen haben rund 90 Personen aus dem Verbandsgebiet der Frecem ihre Meinung kundgetan. Die Diskussionen verliefen ähnlich wie im Verbandsgebiet des VSSM.
Nach der VSSM-Branchenanhörung zur Revision der Schreinergrundbildungen Ende Januar in Zürich fand am 5. Februar in Tolochenaz VD das Pendant im Verbandsgebiet der Fédération romande des entreprises de charpenterie, d’ébénisterie et menuiserie (Frecem) statt. 90 Personen aus allen Regionen der Romandie wurden von den Frecem-Bildungsverantwortlichen Michaël Martins und Gilles Dumuid durch die Anhörung geleitet.
«Die Diskussionen bewegten sich um die gleichen Punkte wie bereits in Zürich», berichtet Melanie Burri, die für die Revision verantwortliche Projektleiterin Grundbildung beim VSSM. In der revidierten Schreinerlehre entscheiden sich die Lernenden zusammen mit dem Betrieb für einen Schwerpunkt (Planung, Produktion oder Montage). Wie in Zürich befand die Mehrheit, dass der Wahlzeitpunkt lieber später als wie vorgeschlagen am Ende des zweiten Lehrjahres stattfinden soll.
Den grössten Diskussionspunkt bildete ebenfalls das Qualifikationsverfahren. «Da in der Romandie der schulische Teil eine tiefere Verankerung in der Ausbildung aufweist als in der Deutschschweiz, gab es Stimmen, die eine höhere Gewichtung der Berufskenntnisse forderten», sagt Burri. Hier zeigten sich kulturelle Unterschiede zwischen den Sprachregionen. In Bezug auf die Praktische Arbeit waren die Argumente wiederum vergleichbar.
Nun werden die Rückmeldungen der Anhörungen ausgelegt und für eine gemeinsame Lösungsfindung unter den Trägerverbänden VSSM und Frecem aufbereitet.
Nicole D’Orazio
Veröffentlichung: 11. Februar 2026
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