Der Bioeimer für Gewinner

Mit 7 Litern Inhalt ist der FreezyBoy sogar grösser als die üblichen grünen Kübel, erklärt sein Erfinder Benjamin Flechsig. Bild: Stefan Hilzinger/PD

Freezyboy AG.  Noch immer landet zu viel Grüngut im Abfall statt in der Biogasanlage und im Kompost. Wertvolle Rohstoffe gehen verloren. Das gekühlte Kompostsystem «FreezyBoy» hilft, dass mehr Grüngut in den Kreislauf zurückkehrt, denn es verhindert Gestank und Ungeziefer.

«Durch die intelligente Nutzung von Biomasse könnte die Schweiz einen substanziellen Anteil des eigenen Gasbedarfs selbst decken.» Zu diesem Schluss kommt das Paul Scherrer Institut (PSI) in einer Studie, wie das renommierte Forschungsinstitut diesen Monat mitteilte. Allerdings ist Grüngut mit einem Anteil von 35 Prozent (2022) noch immer die grösste Fraktion im Kehrichtsack, und mehrere 100 000 Tonnen landen jährlich in der Verbrennung. Das ist nicht gut für die KVA, denn Grüngut ist ein schlechter Brennstoff. Das ist aber auch schlecht für die Umwelt, schliesslich liefert Grüngut wertvolles Rohmaterial für Kompost und Biogas – und heimisches Biomethan, so schreibt das PSI weiter, könnte die Abhängigkeit von fossilen, importierten Energieträgern markant verringern.

Gegen Gestank und Ungeziefer

Doch warum landet immer ein beträchtlicher Teil aller Bioabfälle aus Haushalten in der Verbrennung? Benjamin Flechsig, Erfinder des gekühlten Kompostsystems FreezyBoy, kennt die Antwort: «Weil der grüne Kübel stinkt und Ungeziefer anlockt.» Mit dem FreezyBoy lassen sich Komfort und Recyclingquote markant erhöhen, ist Flechsig überzeugt, denn der auf minus 5 Grad gekühlte Kompostbehälter hat mehrere entscheidende Vorteile:

  • Er neutralisiert die Gerüche.
  • Er verhindert Fruchtfliegen.
  • Er lässt sich in jede Küche integrieren.
  • Er fördert das Recycling und hilft bei der Reduktion von CO2-Emissionen.

«99 Prozent unserer Kundschaft sind zufrieden», sagt Flechsig. Hergestellt wird der FreezyBoy bei V-Zug, was Garant für die Qualität ist. Kunden geniessen ein 100-Tage-Rückgaberecht. Schreinereien sind als Fachhändler bei FreezyBoy gelistet. Sie können ihn ganz einfach über hello[at]freezyboy[dot]com zum Fachhandelspreis bestellen.

Der FreezyBoy lässt sich mit allen gängigen Abfallsystemen, etwa von Peka, kombinieren und einfach über die Steckdose des Geschirrspülers anschliessen. Der Stromverbrauch von 20 bis 30 Franken pro Jahr ist vernachlässigbar im Sinne des Geräts für eine saubere Trennung.

FreezyBoy AGFeldpark 176300 ZugTelefon: 041 511 52 95E-Mail: hello[at]freezyboy[dot]com

www.freezyboy.com

 

 

Nachgefragt

«Simpel, effektiv und eine echte Erleichterung»

Samuel Duss, Inhaber der Schreinerei Duss AG.

Sie bezeichnen sich als alten FreezyBoy-Fan. Warum?
Samuel Duss: Für mich ist der FreezyBoy eine durchdachte Erfindung. Früher verursachten Bioabfälle in unserer Küche oft unangenehme Gerüche. Seit wir ihn nutzen, ist das kein Thema mehr. Wir bringen den Bioabfall nur noch einmal pro Woche zum Kompost. Als Inhaber einer Schreinerei überzeugen mich funktionale, langlebige und optisch ansprechende Lösungen. Der FreezyBoy ist simpel, effektiv und eine echte Erleichterung im Alltag. Zudem lässt er sich einfach und ästhetisch in jede Küche integrieren. Auch aus Nachhaltigkeitssicht ist er sinnvoll, weil er das Recycling fördert.
Viele Schreiner sind skeptisch. Wie überzeugen Sie Berufs- kollegen?
Die Skepsis kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es anfangs genauso. Bedenken zu Gewicht, Platz und Nutzen haben sich in der Praxis nicht bestätigt. Heute möchte ich den FreezyBoy nicht mehr missen.

www.duss-ihrschreiner.ch

Veröffentlichung: 30. April 2026 / Ausgabe 18/2026

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