Forster Küchenfabrik sollte bleiben können


Das Fabrikgebäude, in die die Forster Manufaktur AG eingemietet ist, hat einen neuen Eigentümer. Bild: Google Street View


Das Fabrikgebäude, in die die Forster Manufaktur AG eingemietet ist, hat einen neuen Eigentümer. Bild: Google Street View
Es ist entschieden: Das Fabrikgebäude in Arbon, in dem die Forster Manufaktur AG eingemietet ist, erhält einen neuen Besitzer. Die Emil Egger AG hat das beste Angebot eingereicht, scheint dem Küchenhersteller jedoch Hand für ein langfristiges Mietverhältnis zu bieten.
Das beste Angebot für das Fabrikgebäude in Arbon TG der früheren insolventen Forster Swiss Home, der Herstellerin von Stahlküchen, wurde vom Sachwalter angenommen, wie die «Thurgauer Zeitung» berichtet. Und das kam nicht von Giovanni Cerfeda, dem Inhaber der Forster Manufaktur AG, sondern von der Emil Egger AG, einem St. Galler Logistik- und Kranunternehmen. Cerfeda ist derzeit mit der Nachfolgefirma der Küchenherstellerin im Gebäude eingemietet und wollte es übernehmen (die SZ berichtete). Er wurde jedoch überboten. Über Details hätten die Beteiligten Stillschweigen vereinbart, wie es heisst.
Es scheint jedoch, als müsste die Forster Manufaktur AG die Liegenschaft nicht räumen. Die Emil Egger AG sei bereit, mit der Küchenherstellerin über einen neuen Mietvertrag zu verhandeln, heisst es im Bericht. Der Aktuelle läuft noch bis Mitte 2027. Beide Seiten sind zuversichtlich, eine Einigung zu finden.
Laut Cerfeda möchte die Forster Manufaktur AG mittelfristig eine Verdreifachung der jährlichen Produktion von 1000 auf 3000 Küchen erreichen. Dazu benötigt die Produktion Platz. Auch weil das Unternehmen begonnen hat, Schrankmöbel herzustellen. Eventuell müsse man über eine Umstellung oder Komprimierung der Produktion nachdenken und aufgegleiste Kooperationen wieder fallen lassen, sagt er. Das gilt zudem für den Plan, künftig die Arbeitsplatten der Küchen selbst herzustellen.
Nicole D'Orazio
Veröffentlichung: 24. Juli 2026
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