Könnte intensiv werden

Vorführungen vom Büro aus verfolgen: Die Messe Bau 2021 bietet vielerlei Online-Veranstaltungen, auch Festool ist mit dabei. Bild: Festool

Bau Online. Gespannt schaut die Branche vom 13. bis 15. Januar in diesem Jahr nicht etwa nach München wegen der grössten Baumesse, sondern auf das Desktop im Büro für die erste reine Online-Veranstaltung dieser Art.

Noch ist das Ganze ungewohnt. Dies könnte sich jedoch bald ändern. Als erste Grossveranstaltung der Branche findet die wichtige Messe Bau vom 13. bis 15. Januar ausschliesslich im virtuellen Raum statt.

Interessenten müssen sich lediglich als Besucher auf www.bau-muenchen.com registrieren. Kosten fallen für den virtuellen Besuch nicht an. Dafür erwartet die Fachwelt ein Angebot von mehr als 220 Ausstellern mit über 1'000 Live-Präsentationen. «Auch bei den persönlichen, direkten Kontaktmöglichkeiten verzeichnen wir mit 2'500 Angeboten eine hohe Anzahl im Vergleich zu anderen Veranstaltungen», sagt Silvia Hendricks, Brand Manager Marketing und Communications bei der Messe München (D).

Messeplanung ist wichtig

Wichtig sei, sich möglichst bald anzumelden und sodann die persönlichen Termine sowie Veranstaltungen auszuwählen und zu planen, so die Expertin. Das sei sicher ­etwas ungewohnt, wenngleich die Messebesucher bei Präsenzveranstaltungen der klassischen Art genau das in der Regel vorab ähnlich machen würden. Unter «Meine Bau» lassen sich die persönlichen Gespräche mit Ausstellern per Video-Call, die Teilnahme an Live-Präsentationen sowie am Konferenzprogramm fixieren. Die Anzahl der Teilnehmer ist dabei zum Teil begrenzt, weshalb eine zeitige Anmeldung sinnvoll ist. Bestätigte Termine zum Gespräch mit Ausstellern und vorgemerkte Termine von Konferenzveranstaltungen werden dann automatisch im persönlichen Bereich des Messeportals abgelegt.

Freudige Erwartung zur Feuertaufe 

«Unser Ziel ist nicht, die Präsenzmesse zu ersetzen, sondern eine Brücke zu bauen zur nächsten Veranstaltung dieser Art. Das digitale Format wird sicher bleiben, aber zusätzlich – etwa für Konferenzen und Präsentationen. Die Messeveranstaltungen werden sich dadurch verändern, aber vor allem bereichert und vielseitiger werden», erklärt Hendricks.

Unterdessen haben andere Grossveranstaltungen einen Rückzieher vom digitalen oder hybriden Format gemacht. Allen voran die  Möbelmesse Köln mit der Living ­Kitchen, welche für dieses Jahr ersatzlos gestrichen worden ist.

Christian Härtel

www.bau-muenchen.de

Veröffentlichung: 08. Januar 2021

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