Küchenherstellerin könnte als Mieterin bleiben


Bild: Forster Manufaktur AG


Bild: Forster Manufaktur AG
Es ist entschieden: Das beste Angebot für das Fabrikgebäude in Arbon TG der insolventen Forster Swiss Home, Herstellerin von Stahlküchen, wurde vom Sachwalter angenommen. Und das kam nicht von Giovanni Cerfeda, dem Inhaber der Forster Manufaktur AG, sondern von der Emil Egger AG, einem St.Galler Logistik- und Kranunternehmen, wie die «Thurgauer Zeitung» berichtet. Über Details hätten die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Cerfeda ist mit der Nachfolgefirma der Forster Swiss Home im Gebäude ein- gemietet und wollte es übernehmen. Es scheint jedoch, als müsste die Manufaktur die Liegenschaft nicht räumen. Die Emil Egger AG sei bereit, über einen neuen Mietvertrag zu verhandeln, heisst es. Der aktuelle läuft noch bis Mitte 2027.
Laut Cerfeda möchte die Forster Manufaktur AG mittelfristig eine Verdreifachung der jährlichen Produktion von 1000 auf 3000 Küchen erreichen. Dazu benötigt die Produktion Platz – auch weil das Unternehmen begonnen hat, Schrankmöbel herzustellen. Eventuell müsse man über eine Umstellung oder Komprimierung der Produktion nachdenken, sagt er. Das gilt zudem für den Plan, künftig die Arbeitsplatten der Küchen selbst herzustellen.
Veröffentlichung: 30. Juli 2026 / Ausgabe 31-32/2026
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