Langlebig + kaum Unterhalt = nachhaltig


Rollladen von Rufalex halten Räume tagsüber kühl und nachts dunkel. Bild: Rufalex


Rollladen von Rufalex halten Räume tagsüber kühl und nachts dunkel. Bild: Rufalex
PaidPost. Ausschlaggebend für die Wahl eines Bauteils sollte immer eine Vollkostenrechnung sein – auch bei Rollladen. Nur so lässt sich das günstigste und zugleich umweltfreundlichste Produkt finden. Ein interessantes Beispiel dazu bietet die detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse des Schweizer Rollladenherstellers Rufalex.
«Kurzfristiges Denken hat langfristige Folgen.» Das Zitat des deutschen Chemikers Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger lässt sich auch auf das Bauen übertragen – weshalb vermeintlich günstiges am Ende teurer wird und erst noch eine schlechtere Umweltbilanz aufweist. Transparenz bietet nur eine Vollkostenrechnung, welche die gesamte Lebensdauer eines Bauteils berücksichtigt. Denn oft sind die Unterhaltskosten eines günstigen Bauteils wesentlich höher als die anfängliche Ersparnis. Ähnliches gilt in puncto Nachhaltigkeit: Jede Unterhaltsarbeit und jede Reparatur erfordert Energie und Rohstoffe, worunter die Umweltverträglichkeit eines Bauteils leidet.
Insbesondere bei Sanierungen ist Vorsicht geboten: Hier soll das neue Bauteil nicht nur qualitativ punkten, sondern auch in technischer Hinsicht passen. Bei einer Vollkostenrechnung macht sich daher eine anfänglich günstigere Lösung oft in mehrfacher Hinsicht nicht bezahlt. Ein interessantes Beispiel dazu bietet die detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse des Schweizer Rollladenherstellers Rufalex. Die Firma hat den Ersatz eines Rollladens durch ein neues Modell und durch eine Rafflamellenstore verglichen. Dabei schlagen nicht nur die Anschaffungs- und Montagekosten zu Buche, sondern auch der Unterhalt und der Energieverlust durch den Storenkasten.
Das Fazit des Vergleichs: Der Kaufpreis für Rollladen ist zwar meist höher als jener von Rafflamellenstoren. Doch über eine Lebensdauer von 30 Jahren gerechnet, ergibt sich ein anderes Bild: Dann sind Rollladen etwa fünfmal günstiger als Raffstoren. Hauptgrund dafür sind die deutlich tieferen Unterhalts- und Reparaturkosten sowie oftmals energetische Vorteile.
Wegen des Klimawandels dürfte die Rechnung künftig noch deutlicher zugunsten von Rollladen ausfallen. Denn es kommt in der Schweiz immer häufiger zu extremen Wetterereignissen wie Stürmen und Hagel. Bei diesen bieten Rollladen deutlich mehr Widerstand und gehen entsprechend weniger schnell kaputt – etwas, das in einer seriösen Kosten-Nutzen-Analyse ebenfalls berücksichtigt werden sollte.
Rollladen und allgemein Storen dienen in erster Linie dem Sonnenschutz. Sie sollen also möglichst wenig Sonnenlicht in einen Raum lassen. Dabei geht es längst nicht nur um Wohn- und Arbeitskomfort: Unsere Sommer werden immer wärmer, die jährliche Zahl der Hitzetage ist in den letzten Jahrzehnten markant gestiegen. Effizienter Sonnenschutz wird daher immer zentraler für ein Haus. Er ist die wichtigste – und umweltfreundlichste – Massnahme, um Innenräume vor Überhitzung zu schützen. Denn dies macht eine Klimaanlage überflüssig oder reduziert zumindest ihre Betriebszeiten auf ein Minimum.
Düster muss es deswegen in den Innenräumen nicht sein. Das neue Rollladensystem Rufalux lässt Licht ins Haus und hält Wärme gleichzeitig ab. Dafür sorgen Prisma-Reflect-Plättchen, die bis zu 95 % der Wärmestrahlung reflektieren und gleichzeitig 92 % des Lichts ins Haus leiten. Nachts wiederum müssen Rollladen und Storen unsere Schlafräume so vollständig wie möglich abdunkeln. Denn wie die Schlafforschung zeigt, kann es in schlecht abgedunkelten Räumen zu Schlafstörungen kommen. Dass Rollladen vollständig schliessen, bringt energetische Vorteile: Sie reduzieren die Wärmeverluste eines Fensters um 10 bis 30 %. Diesen Energiespareffekt sollte man im Winter nutzen und in kalten Nächten sämtliche Rollladen herunterlassen.
Veröffentlichung: 29. Mai 2023 / Ausgabe 19/2023
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