Positives Jahresergebnis: Was heisst das für die Schreiner?


Bild: Suva


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Der Versicherer Suva wartet mit einem guten Betriebsergebnis für das Jahr 2018 auf. Gemäss der Mitteilung des Unternehmens verbleibt bei einem Betriebsergebnis von 60 Millionen Franken und nach Rückgabe von 55,2 Millionen an Ausgleichsreserven ein Gewinn von 4,8 Millionen Franken. «Im Interesse des Werkplatzes Schweiz werden 2020 die versicherten Betriebe um rund 170 Millionen Franken entlastet», schreibt die Suva. Erfreulich ist auch, dass die durchschnittlichen Heilkosten pro Fall zum dritten Mal in Folge zurückgegangen sind.
Noch unklar ist die Auswirkung auf die Versichertenklasse 18S, der die Schreinereien zugeteilt sind. Diesbezüglich stehen in den nächsten Tagen die Jahresgespräche der Branchenvertreter und der Suva an. Die Asbest-Problematik macht der Suva und den Versicherten seit Jahren zu schaffen.
Innerhalb der letzten sechs Jahre mussten aufgrund der asbestbedingten Berufskrankheiten die Prämien für die Schreiner nicht weniger als viermal erhöht werden. Durch die neue, solidarisch aufgebaute Rückversicherung für Grossereignisse, zu denen die Asbestfälle zählen, erhofft man sich aber für die nächs-ten Jahre eine erhebliche Entlastung für die Suva-Klasse 18S.
www.suva.chVeröffentlichung: 13. Juni 2019 / Ausgabe 24/2019
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