Riwag nimmt neue Türenproduktionsanlage in Betrieb

Die vollautomatisierte Türenproduktionsanlage ist das Herzstück des neu errichteten Werks 3. Bild: Monika Hurni

Eröffnungsfeier. Rund 320 Gäste nutzten am Mittwoch vergangener Woche die Gelegenheit die vollautomatisierte Türenproduktionsanlage im neu errichteten Werk 3 der Riwag Türen AG in Oberarth SZ zu besichtigen. 

Mit der Eröffnung des Werks 3, das sich über zwei Etagen und eine Fläche von 6210 m2 erstreckt, beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Riwag Türen AG. Herzstück des Anbaus am Firmensitz in Oberarth SZ ist die vollautomatisierte Türenproduktionsanlage, die gerade schrittweise in Betrieb genommen wird. Zur Anlieferung der 388 Tonnen Material seien 61 Tieflader-LKWs nötig gewesen, verriet Moderator Manuel Naranjo.

Anlage als Zeichen für die Zukunft

Mit der neuen Anlage setzt Riwag ein starkes Zeichen für die Zukunft. 1943 als Schreinerei gegründet, spezialisierte sich das Unternehmen zunächst auf Furneriarbeiten und baute dann in den 70er Jahren ein Türensystem auf. «Zu Beginn produzierten wir sieben Türen pro Woche, welche ich dann jeweils in den Kofferraum meines VW Scirocco geladen und im Ort rumgeführt habe», erinnert sich Lydia Contratto-Rickenbach mit einem Lächeln. Zu dieser Zeit leitete sie das Familienunternehmen in zweiter Generation mit ihrem Bruder Aldo Rickenbach. Die Herausforderungen seien ähnlich eblieben, sind sich die beiden einig. Es sei wichtig sich stetig weiterzuentwickeln. 

Den Pioniergeist der Eltern geerbt

Den Pioniergeist der Eltern haben auch Dino und Remo Rickenbach, sowie Marco Contratto und Reta Schürpf-Contratto geerbt, welche das Unternehmen seit 2014 in dritter Generation leiten. «Wir haben so weitergemacht, wie uns das vorgelebt wurde und konnten dabei stets auf die Unterstützung unserer Eltern zählen», sagt Dino Rickenbach. Mit der neuen Anlage eröffnet sich das Unternehmen neue Perspektiven.


Monika Hurni


www.riwag.ch

Veröffentlichung: 20. März 2026

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