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Bild: Alno

Küchen. Der Küchenbauer Alno mit Sitz im deutschen Pfullendorf hat unter dem Namen Neue Alno GmbH die Produktion wieder aufgenommen. Auch im Schweizer Markt will das Unternehmen wieder tätig werden.

Der wirtschaftliche Niedergang des Alno Konzerns steckt noch vielen in den Knochen. Ende 2017 wurde das hoch marode Unternehmen von der britischen Investmentfirma Riverrock übernommen. Gemäss verschiedenen Medienberichten ist die Produktion im Januar unter dem Namen Neue Alno GmbH wieder angelaufen. Ersten Küchen soll die die Firma bereits Anfang März im Rahmen eines internationalen Projektauftrags ausgeliefert haben, schreibt das deutsche Medienunternehmen Euwid.

Den Ball flach halten

Der Geschäftsführer Andreas Sandmann will aber die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. «Das Konzerndenken gibt es nicht mehr, wir sind ein mittelständisches Unternehmen und agieren auch so», wird er zitiert.

Zurück in den Schweizer Markt

Auch im Schweizer Markt, wo Alno die Tochterfirma Bruno Piatti AG 2017 mit in den Abgrund riss, will das Unternehmen wieder präsent sein. Es wurden zwei Verkaufsberater eingesetzt, die schon früher bei Alno tätig waren. Laut Euwid sind dies Jürgen Enderle (ehemals Alno-Produktentwicklung) und Muhamet Saidi (ehemals Alno Biel).

Ohne Töchter nach Grossbritanien

Alno hat heute noch 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor der Insolvenz waren es 1600. Riverrock kaufte das Stammwerk in Pfullendorf für 20 Millionen Euro. Es werden keine ausländischen Tochterfirmen mehr betrieben. Nach Angaben von Geschäftsführer Andreas Sandmann verfügt das Unternehmen mittlerweile wieder über ein Vertriebsteam für den gesamten deutschsprachigen Raum. Ein weiteres Ziel ist es, sich auch stärker in Grossbritannien aufzustellen.

SZ

www.alno.de

Veröffentlichung: 10. April 2018

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