Bereit für neue Aufgaben

Die neu diplomierten Sachbearbeiter Ferti-gung auf einen Blick. Bild: BWZ Lyss

Abschluss.  Im Rahmen der modularen Weiterbildung Schreiner führte das BWZ Lyss bereits die zweite Diplomfeier im neuen Bildungssystem VSSM/FRM durch. Nach einer harten, langen Zeit des Lernens erhielten die erfolgreichen Nachwuchskräfte das ersehnte Diplom.

«Man kann die Zeit festhalten, wenn man sie in die Tat umsetzt. Das ist Leben.» Mit diesem Zitat des österreichischen Dichters Peter Rosegger leitete Bernhard Beutler, Rektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Lyss (BWZ Lyss), seine Ansprache an der Diplomfeier der frisch gebackenen Fertigungsspezialisten VSSM/FRM ein.

Die Zeit festzuhalten, damit man eine Weiterbildung zum Fertigungsspezialisten absolvieren könne, sei genau im Sinne von Peter Rosegger und führe zum Erfolg. Beutler gratulierte den angehenden Spezialistinnen und Spezialisten. Das pulsierende Umfeld unserer Gesellschaft verlange nach Taten. Die Absolventen würden dieser Tatsache gerecht, und sie zeigten den Mut, sich trotz Entbehrungen den Herausforderungen zu stellen. «In dieser Eigenschaft, gepaart mit Eigenverantwortung, gehen unsere Diplomanden den Weg des Lebens und sind in ihrer Art beispielhaft.»

Es war ein langer Weg

Mit der Definition der Begriffe «Fertigung» und «Spezialist» wendete sich Lehrgangsleiter Erich Brunner an die Anwesenden und fasste die beiden Bedeutungen zum Fertigungsspezialisten zusammen. Und er zeigte sich überzeugt, dass die Diplomanden die an sie gestellten Aufgaben und Tätigkeiten meistern werden. Ein wichtiger Schritt in Richtung erfolgreiche Karriere sei jetzt vollbracht. Bedingung sei aber, dass die persönlichen Stärken gezielt eingesetzt werden, um im beruflichen Umfeld die gestellten Aufgaben zu lösen. 360 Lektionen Unterricht, Abend- und Samstagsanwesenheiten, Lohneinbussen sowie Prüfungen in Theorie und Praxis zu bestehen, das alles hätten die Absolventen auf dem Weg zum Erfolg gemeistert. Eine grosse Hürde sei nun genommen. Erich Brunner gratulierte den Absolventen zum Erreichten.

Diplomand Michael Burkhart schilderte die Zeit der Weiterbildung aus Sicht der Kursteilnehmer. Der gute Klassenzusammenhalt habe viel geholfen, sagte er, die Lernzeit zu einem guten Ende zu bringen.

Das beste Prüfungsresultat erzielte Christoph Mohn, der nicht selbst an der Feier teilnehmen konnte. Er erhält für seine Leistung eine Auszeichnung des VSSM.

Für die Weiterentwicklung des Berufs

Auch SKB-Präsident Leo Röthlin überbrachte den Diplomandinnen und Diplomanden Glückwünsche für die vollbrachten Leistungen. Es brauche Visionen, Beharrlichkeit, Organisationstalent und eine Sensibilität für die Umwelt und deren Ressourcen, sagte er. Röthlin betonte die Wichtigkeit dieser Eigenschaften. Denn vernetztes Arbeiten sei Voraussetzung für Hilfestellungen unter Kollegen und münde in der Weiterentwicklung des Schreinerberufs.

www.bernerschreiner.ch

Die absolventen

Lehrgang FS L1b

Roger Aebischer, Alterswil; Thomas Andres, Unterramsern; Patrick Beer, Rüderswil; Patrik Blaser, Grosshöchstetten; Joel Blaser, Schwanden; Janick Duforêt, Uetendorf; Simon Kuhnen, Lenk; Michael Leibundgut, Basel; Michael Toni Meister, Solothurn; Jonas Mischler, Schüpfen; Christoph Mohn, Hubersdorf; Ruth Richli, Spiez; Michael Rüfenacht, Grosshöchstetten; Sascha Uwer, Oberhünigen; Liridon Zulfaj, Signau.

Lehrgang FS L2b

Christoph Baumann, Bern; Michael Burkhart, Steffisburg; Lukas Joel Cavin, Worben; Patrick Fahrni, Süderen; Hans Daniel Friedli, Schangnau; Rolf Hofer, Heimberg; Ben- jamin Kägi, Liebefeld; Frederick Linder, Gwatt; Christophe Molto, Bellach; Hansueli Rentsch, Affoltern i. E.; Philemon Roggli, Hettiswil; Daniel Rösti, Frutigen; Thomas Röthlisberger, Langnau i. E.; Sabrina Rupp, Uetendorf; Daniel Kurt Stalder, Inkwil; Davor Strbad, Solothurn; Eva Uhlmann, Wyssachen; Matthias Walter, Diemerswil.

huk

Veröffentlichung: 01. Oktober 2015 / Ausgabe 40/2015

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