Der Dachverband Bauenschweiz fordert klarere Bewilligungsverfahren

Als Präsident von Bauenschweiz forderte Hans Wicki klare Massnahmen, um das verdichtete Bauen zu ermöglichen. Bild: Bauenschweiz

Bauenschweiz. An der Plenarversammlung und dem anschliessenden Sessionsanlass von Bauenschweiz Ende September brachte der Dachverband die Perspektive der Bauwirtschaft in aktuelle politische Debatten ein.

Die Schweiz soll nach innen wachsen. Doch komplexe Verfahren und zahlreiche Vorgaben bremsen viele Bauprojekte. Am Sessionsanlass diskutierten Bundesrat Albert Rösti und der Freiburger Staatsrat Jean-François Steiert über die Umsetzung der Innenentwicklung. «Entscheidend ist, wie wir die Verdichtung tatsächlich ermöglichen», sagt Bauenschweiz-Präsident Hans Wicki. Der Verband fordert verlässliche Rahmenbedingungen, klarere und stärker digitalisierte Bewilligungsverfahren und eine frühzeitige Zusammenarbeit der Beteiligten.

Der Bundesrat hat im April verschiedene Massnahmen basierend auf einem Postulatsbericht in Auftrag gegeben. Unter anderem soll die Innenentwicklung gesetzlich als nationales Interesse verankert werden. Bis Ende 2026 soll eine Vernehmlassungsvorlage vorliegen. An der Plenarversammlung standen zudem Wohnraum und Baubewilligungsverfahren, die Beziehungen Schweiz–EU sowie das öffentliche Beschaffungswesen im Fokus.

Monika Hurni
www.bauenschweiz.ch

Veröffentlichung: 08. Oktober 2026

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