Die Türenbranche ist auf Kurs

Präsident Nik Schöpfer verabschiedete Hanspeter Künzli (l.) nach zehn Jahren aus dem VST-Vorstand. Bild: Noah Gautschi

Türenverband.  Am 12. März traf sich der Verband Schweizerische Türenbranche (VST) in Solothurn zur 52. Generalversammlung. Die erste Versammlung unter der Leitung des neuen Präsidenten Nik Schöpfer zeigte, dass sich der aktive Verband auf Kurs befindet.

96 Teilnehmende konnte Nik Schöpfer bei seiner ersten Generalversammlung als Präsident des Verbandes Schweizerische Türenbranche (VST) in den Räumlichkeiten von Cucina Arte in Solothurn begrüssen. Das Grusswort übernahm Marco Hauri, CEO der Glutz AG, welcher den VST in der Barockstadt Solothurn willkommen hiess.

Ordentliche Geschäfte und Gewinn

Die Traktandenliste für den ordentlichen Teil der Generalversammlung und das Protokoll der Versammlung vom letzten Jahr wurden von den 55 stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig angenommen. Schöpfer warf in seinem Jahresbericht einen Blick auf das letzte Jahr und zeigte, wie der Vorstand mehr Ruhe in den Verband brachte und eine technische Kommission ins Leben rufen konnte. Diese konnte unter Leitung von Dominik Dischl im Oktober die erste Sitzung zum Thema Brandschutz durchführen. Es gehe darum, die Verantwortung im Verband auf mehrere Schultern zu verteilen. Ausser der ersten Sitzung der technischen Kommission konnten 2025 auch das VST-Seminar mit Rekordteilnehmerzahl, die Arbeit an neuen Merkblättern und die Überarbeitung der Verbandswebsite umgesetzt werden. Der Jahresbericht wurde einstimmig angenommen. Frank Halter, Kassier des VST, präsentierte die Jahresrechnung 2025, welche dank tieferer Kosten einen Gewinn von rund 50 000 Franken ausweisen konnte. Das Budget für 2026 soll jene Projekte aufholen, welche im letzten Jahr noch nicht umgesetzt werden konnten. Die Jahresrechnung und das Budget wurden einstimmig angenommen.

Verabschiedung und Neumitglieder

Nach rund zehn Jahren Engagement im Vorstand des VST muss Hanspeter Künzli, Zentralvorstandsmitglied und Vertreter des VSSM, sein Amt aufgrund der Amtszeitbeschränkung in diesem Jahr niederlegen. Die Nachfolge wird laut Schöpfer über den VSSM bestimmt. Künzli sieht die aktuelle Entwicklung des VST mit Freude, und er ist stolz, ein Teil dieses aktiven Verbandes und dessen Entwicklung gewesen zu sein. Mit dem Generalunternehmen Losinger Marazzi aus Bern und der Scherrer Schreinerei aus Niederhelfenschwil SG konnten zudem zwei neue Vereinsmitglieder vorgestellt werden. Beide erhoffen sich durch die Mitgliedschaft mehr Austausch und Unterstützung im Bereich der immer komplexer werdenden Türenplanung und -fertigung.

Überarbeitete Website und Permalinks

Im Anschluss an den ordentlichen Teil der Generalversammlung gab es einen Blick auf die neue Website des VST. Das Design wurde nochmals überarbeitet, und auf Wunsch von Mitgliedern wurde die Mitgliedersuche optimiert. Hier können alle Mitglieder einen Steckbrief erstellen und sich so noch besser in der Branche präsentieren. Diese werden auch im beUnity-Mitgliederbereich ersichtlich sein. Weiter können alle angemeldeten User einen persönlichen Permalink zu den Merkblättern erstellen. Rund 423 Personen nutzen aktuell den Zugang zu den Merkblättern. Die nächste Generalversammlung findet am 11. März 2027 statt.

www.vst.ch

Noah Gautschi

Veröffentlichung: 19. März 2026 / Ausgabe 12/2026

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