Die Zukunft ist digital

Bundesrat Ueli Maurer (4. v. l.) und die Organisatoren geben die Messebühne frei. Bild: Monika Hurni

Swissbau.  «Collaboration – alle zusammen oder jeder für sich?» Unter diesem Motto öffnete am Dienstag in Basel die grösste Schweizer Baumesse zum 25. Mal ihre Tore. Im Fokus steht das Thema der Digitalisierung. Die Messe dauert noch bis am Samstag.

Neben der Zusammenarbeit («Collaboration») ist die Digitalisierung das zentrale Thema der diesjährigen Messe. Ein Thema, das am Dienstag auch Bundesrat Ueli Maurer in seiner Eröffnungsrede aufgriff. «Bei der Büroarbeit hat man früher zumindest am zerknüllten Papier im Papierkorb erkennen können, dass man gearbeitet hat», sagte er. Heute sei alles irgendwo abgespeichert. Er schätze es deshalb, an der Messe auf Leute zu treffen, deren Arbeit man sehen und anfassen könne. Tatsächlich sei es aber so, dass die Digitalisierung auch im Bauwesen eine immer zentralere Rolle spiele. «Dank dem starken Bildungssystem hat die Schweiz eine Chance, in diesem Bereich weltweit zur Spitze zu gehören. Das schaffen wir aber nur, wenn wir zusammenarbeiten», erklärte Maurer und griff damit das Messemotto auf: «Collaboration – alle zusammen oder jeder für sich?». Satiriker Peter Schneider betonte neben der «Collaboration» auch die Wichtigkeit des Vertrauens: «Vertrauen ist die Ressource, ohne die kein Bauprojekt gelingen kann.»

Neuigkeiten im Innenausbau

Was es heisst, gemeinsam für ein Projekt zu arbeiten, zeigten verschiedene Vertreter der Baubranche. Unter ihnen Thomas Iten, Zentralpräsident des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM), der auf dem Spinning-Rad Strom für die Eröffnungsfeier erzeugte.

Die Swissbau dauert noch bis am Samstag. Zu den Highlights im Bereich des Innenausbaus gehören die Trendwelten Bad und Küche sowie die Raumwelten.

www.swissbau.ch

mh

Veröffentlichung: 18. Januar 2018 / Ausgabe 3/2018

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