Es ist mit steigenden Preisen zu rechnen

Verband Schweizer HObelwerke

Die Störungen der internationalen Lieferketten haben in der Schweizer Holzbranche zu wachsenden Unsicherheiten hinsichtlich der Kosten- und Preisentwicklung geführt. Der Verband Schweizerischer Hobelwerke geht laut einer Mitteilung von Mitte April davon aus, «dass sich diese Entwicklungen in den kommenden Wochen deutlich auf die Holz verarbeitende Industrie auswirken werden». Für viele Unternehmen, insbesondere in material- und prozessintensiven Bereichen, bedeute dies eine spürbare Belastung der Kostenstruktur. Besonders betroffen seien petrochemische Vorprodukte wie Farben, Lacke und Leime. Darüber hinaus verteuerten sich auch weitere industrielle Komponenten wie Klebstoffe, Oberflächenprodukte, Schleifmittel, Folien und Verpackungen. «Trotz intensiver Abstimmungen mit Lieferanten, laufender Prozessoptimierungen und einer verstärkten Nutzung von Schweizer Holz lassen sich Preisanpassungen in Teilen der Wertschöpfungskette kurzfristig nicht vermeiden», kommt der Verband zum Schluss. Deren konkretes Aus- mass sei derzeit jedoch schwer abschätzbar. Der Verband Schweizerischer Hobelwerke verfolge die weitere Entwicklung aufmerksam und werde den Markt bei Bedarf über zusätzliche Auswirkungen informieren. Der Verband empfiehlt den Marktteilnehmern, Preisentwicklungen bei beschaffungs- und transportintensiven Komponenten frühzeitig in der Projektplanung zu berücksichtigen und Offerten entsprechend sorgfältig zu prüfen.

www.vsh.ch

SZ

Veröffentlichung: 07. Mai 2026 / Ausgabe 19/2026

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