Führungswechsel bei Holzbau Schweiz


Der ehemalige Präsident Hans Rupli (links) und der amtierende Präsident Hansjörg Steiner.Bild: Holzbau Schweiz


Der ehemalige Präsident Hans Rupli (links) und der amtierende Präsident Hansjörg Steiner.Bild: Holzbau Schweiz
Holzbau. Der Branchenverband Holzbau Schweiz verabschiedete an der diesjährigen Generalversammlung ihren langjährigen Präsidenten Hans Rupli. Nach 20 Jahren übergibt er seinen Posten an Hansjörg Steiner.
Der Führungswechsel stand im Zentrum der diesjährigen Generalversammlung von Holzbau Schweiz. Hansjörg Steiner übernimmt das Amt von Hans Rupli. Der Verband blickt in eine chancenreiche Zukunft. Auch wenn sich ein Ende des Baubooms abzeichnet, ist der Markt stabil und bietet viel Potenzial. Dem Fachkräftemangel will man mit attraktiven Arbeitsbedingungen begegnen.
Über 400 Mitglieder und Gäste versammelten sich im Kursaal Bern zum Impulstag Holz und zur 113. Generalversammlung von Holzbau Schweiz. Im Zentrum stand der Führungswechsel: der langjährige Präsident Hans Rupli übergab das Präsidium an Hansjörg Steiner.
Nach 20 Jahren als Zentralpräsident verabschiedete sich Hans Rupli. Er hinterlässt einen kerngesunden Verband in einer wachsenden Branche. Zum Abschied betonte Rupli noch einmal die grosse Chance für die Holzbauer im Rahmen der Digitalisierung sowie das immense Potenzial im Zusammenhang mit der energetischen Transformation des Gebäudeparks in der Schweiz. Zum Schluss seiner Rede unterstrich Hans Rupli das Potenzial der Zellulosefaser, als Basis für eine biobasierte Wirtschaft, zur Entlastung der bestehenden erdölbasierten Industrieproduktion.
Unter der Führung des 55-jährigen Hansjörg Steiner geht der Verband nun weiter in die Zukunft. «Die Wettbewerbsfähigkeit der Branche ist einer der Schwerpunkte in der kommenden Legislatur, aber auch attraktive Arbeits- und Anstellungsbedingungen sind entscheidende Erfolgsfaktoren. Wir wollen den Baustoff Holz noch moderner positionieren und Markanteile dazugewinnen», so Steiner. Im Rahmen der Digitalisierung bildet der Ausbau eines modernen Ausbildungssystems die Basis dafür. Die Förderung der Mitarbeiter ist ein weiteres Ziel, um die Abwanderung zu stoppen.
Am Impulstag sprach Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer zum Thema «Dirigieren, Leadership, Teamspirit». Welche Parallelen gibt es zwischen Unternehmertum und einem Orchester und was können wir daraus lernen? Die Dirigentin nahm die Besucher auf eine Reise in die Orchesterwelt mit. Wüstendörfer erklärte unterschiedliche Führungsstile und welche Auswirkungen diese auf die Musiker haben. «Heute verlangen begabte Musiker Mitgestaltungsfreiraum», fasste Wüstendörfer zusammen. Das Führungsverhalten von heute ist im Umbruch und verlangt mehr Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitenden: Dies ein Fazit des Impulstag Holz in Bern.
Die Eröffnungsrede des Berner Stadtpräsidenten Alec von Graffenried, die Award-Verleihung «Holzbau Plus» sowie die Diplomübergabe der Meisterprüfung waren weitere Highlights an der diesjährigen Versammlung. Gastgeber der kommende Generalversammlung 2020 wird die Sektion Thurgau sein.
sz
Veröffentlichung: 04. September 2019
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