Herbstlicher Höhenflug

Nach dem Abstieg versammelten sich alle zu einem Gruppenbild im Auslauf der grossen Einsiedler Schanze. Bild: Fachgruppe Montage

FAchgruppe Montage.  Das etwas trübe Herbstwetter hat die Mitglieder der Fachgruppe nicht davon abgehalten, sich bei den Sprungschanzen in Einsiedeln zu einer spannenden Besichtigung zu treffen.

Mit dem Sessellift fuhren die Teilnehmenden des Herbstanlasses der Fachgruppe Montage zunächst in die Nähe der beiden Sprungtürme in Einsiedeln. Mit dem Turmlift ging es dann ganz hinauf zum Panoramarestaurant, das sich oberhalb der grössten Schanze befindet. Ein paar Sportliche verdienten sich Kaffee und Gipfeli beim Aufstieg über die Treppe. Die Aussicht war grandios, und man gewann einen ersten Eindruck von den 120 Höhenmetern bis zum Auslauf.

Abflug bei gut 90 km/h

Noch im Restaurant erhielten die Ausflügler erste Informationen zur Geschichte des Skispringens und zur Entstehung und Architektur der Schanzen. Kurz darauf standen alle oberhalb des Anlaufturms der Andreas-Küttel-Schanze, auf der regelmässig Kaderathleten von Swiss-Ski und Spitzenathleten aus anderen Nationen trainieren. Mit einer Anfahrtsgeschwindigkeit von rund 91 km/h sind Flüge bis an die 120-Meter-Marke möglich. Bei der zweitgrössten Schanze, nach Simon Ammann benannt, verläuft ein grosser Teil des Anlaufs entlang des natürlichen Hangprofils. Sie ist die wichtigste Anlage für den Nachwuchs- und Juniorenleistungssport und ebenso geeignet für das Techniktraining ausgereifter Athleten. Es war beeindruckend, zu hören, wie teuer die kürzliche Erneuerung der Anlaufspuren war (rund 800 000 Franken), und einen Einblick in die Entwicklung der Sprungtechnik wie auch des Materials zu erhalten. Auch der Sprungrichterturm mit seiner Dachterrasse durfte besichtigt werden. Bei einsetzendem Regen traf es sich gut, dass gleich neben den Schanzen im 2024 eröffneten Restaurant Schanzä-Stubä der Apéro wartete.

www.fachgruppe-montage.ch

SZ

Veröffentlichung: 13. November 2025 / Ausgabe 46/2025

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