Holzbearbeitungsmaschinen sind weniger gefragt

Bild: Michael Nussbaum

Die deutschen und italienischen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen melden einen Umsatzrückgang. In Deutschland ist das zum dritten Mal in Folge der Fall. Speziell betroffen sind Maschinen und Anlagen der Sägewerkstechnik und Holzwerkstoffherstellung. Maschinen für den Holzbau hingegen verkaufen sich noch besser. 

Zum dritten Mal in Folge wird es auch im laufenden Jahr bei den deutschen Herstellern von Holzbearbeitungsmaschinen einen Umsatzrückgang geben. Das teilt der Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) mit. Man erwarte ein Minus von rund sieben Prozent. Bereits in den beiden Jahren zuvor sei die Produktion im einstelligen Bereich geschrumpft, teilt der VDMA mit. Besonders betroffen vom Abschwung seien die Maschinen und Anlagen der Sägewerkstechnik und Holzwerkstoffherstellung. Vergleichsweise gut stünden dagegen diejenigen Hersteller da, die Unternehmen im Holzbau bedienen. Bei den Exporten beläuft sich der Rückgang sogar auf elf Pro- zent und sinkt auf ein Volumen von nunmehr 2,26 Mrd. Euro.

Etwas bessere Zahlen in Italien

Für die italienischen Maschinenbauer hingegen stellt sich die Lage für das letzte Jahr besser dar. Um ein Prozent ging der Wert bei der Produktion auf ein Gesamtvolumen von knapp 2,4 Mrd. Euro zurück, wie der Branchenverband Acimall mitteilt. Das Volumen der italienischen Maschinenexporte für die Holzbearbeitung beläuft sich auf 1,58 Mrd. Euro. Zusammen halten die beiden europäischen Länder den Löwenanteil am weltweiten Marktvolumen.

Christian Härtel

www.vdma.euwww.acimall.com

Veröffentlichung: 03. Juli 2026 / Ausgabe 27-28/2026

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