Kinder fräsen, sägen, bohren

Bild: Hüsser Innenausbau AG

Zukunftstag.  Unzählige Schreinereien haben am nationalen Zukunftstag vom letzten Donnerstag jungen Gästen den Schreinerberuf nähergebracht. Die Mädchen und Buben konnten selber Hand anlegen und zum Beispiel ein Brettspiel, einen Kerzenständer oder ein Holzfauteuil schreinern.

Der grosse Pluspunkt des Zukunftstags ist die riesige Akzeptanz bei den Betrieben. Den erwachsenen Schreinern scheint der Tag ebenso Spass zu machen wie den Kindern. So ist auch nach dem Zukunftstag vom letzten Donnerstag aus den Betrieben nur Positives zu hören. Zum Beispiel von der Schreinerei Hüsser Innenausbau AG im aargauischen Bremgarten. «Die Arbeit mit den Kindern war sehr interessant», berichtet Betriebsleiter Stefan Mehr. Die acht Kinder, davon sieben Mädchen, konnten ihr Wunschmöbel skizzieren und in der Werkstatt ein Solitär-Brettspiel schreinern.

Die sechs Mädchen bei der Schreinerei TG Gasser AG in Giswil OW bauten ein Mühle-Spiel, das sie in einem Turnier testen konnten. Auch hier fällt die Bilanz erfreulich aus.

Eine reine Mädchengruppe hatte ausserdem die Slamanig Schreinerei AG im luzernischen Inwil zu Gast. Die sieben jungen Schreinerinnen fertigten eine hölzerne Werkzeugkiste und einen kleinen Kerzenständer an. Gar einen Fauteuil aus Holz konnten die drei Kinder (zwei Mädchen und ein Knabe) bei der Werthmüller Schreinerei AG in Burgdorf BE konstruieren.

mf

Veröffentlichung: 19. November 2015 / Ausgabe 47/2015

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