Kühne Bauten und coole Leute


Ein Supermarkt in Deutschland von Holzbau Amann. Bild: Martin Granacher


Ein Supermarkt in Deutschland von Holzbau Amann. Bild: Martin Granacher
Die 28. Ausgabe des Internationalen Holzbau Forums (IHF) startet morgen Mittwoch. Vom 4. bis 6. Dezember wird das Kongresszentrum Innsbruck das Dach sein, unter dem sich rund 2400 Kolleginnen und Kollegen rund um die Holzbaubranche versammeln.
Experimente gibt es keine. Das Prozedere ist erprobt. Nach dem Auftakt laufen am ersten Tag fünf parallele Prologe zu den Themen Architektur, Fertigbau, Holzhausbau, Verbindungstechnik sowie Politik und Ausbildung. Das beinhaltet Vorträge zu Themen und Präsentationen von realisierten Bauten und Techniken.
Das Kernforum ab Donnerstag, 5. Dezember beginnt mit einer Betrachtung des Umfeldes über die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und der Welt sowie der Rolle des Holzbaus in dem gegebenen Umfeld.
Am Nachmittag geht es in drei parallelen Blöcken weiter. Auswählen kann man zwischen Holzobjektbau mit thematischen Blöcken zur Erdbebenbemessung von Holzkonstruktionen, Klebetechnik in extremen Anwendungen und Holzbauteilen in der Kreislaufwirtschaft. Im Master Colloquium werden ausgewählte Studienarbeiten von Absolventen der einschlägigen Holzhochschulen vorgestellt. Anschliessend stehen die Zeichen auf Gruppenarbeit mit dem Diskussionsforum „World Café“.
Am Freitagvormittag, 6. Dezember werden in vier zeitparallelen Vortragsreihen Ingenieurholzbau-Projekte, zweiachsig gespannte Holztragwerke und mehrgeschossige Holzbauten vorgestellt. In einem weiteren Block bietet die TU München wieder ein Diskussionsforum unter der Leitung von Stefan Winter. Dabei dreht es sich alles um Holz und seine Materialpartnerschaften. Die gemeinsame Abschlussveranstaltung, der IHF-Epilog, befasst sich in diesem Jahr mit den imagefördernden Holzbauten der Olympiade 2024 in Paris, der IBA 2027 in der Stadtregion Stuttgart und der Weltausstellung in Osaka (Expo 2025).
Zum 28. Mal findet das IHF bereits statt. Früher war das deutsche Garmisch-Partenkirchen der Ort des Geschehens. Da das Kongresszentrum dort zu klein wurde zog man ins österreichische Innsbruck um, doch auch dort erreicht die Veranstaltung die Kapazitätsgrenze der räumlichen Gegebenheiten. Dennoch können Kurzentschlossene sich noch anmelden unter www.forum-holzbau.com/IHF Die Teilnahme ist auch tageweise möglich und für in Ausbildung befindliche Personen gibt es reduzierte Tagungsgebühren.
Christian Härtel
Veröffentlichung: 03. Dezember 2024
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IHF Innsbruck. Das 29. Internationale Holzbau-Forum (IHF) vom 3. bis 5. Dezember 2025 verzeichnet einen neuen Besucherrekord. 3020 Gäste, davon 550 aus der Schweiz, lauschten den Vorträgen im Kongresszentrum Innsbruck (A) und feierten gemeinsam ihr Schaffen.
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