LED setzt sich durch

Eine LED-Lampe verbraucht bei gleicher Lichtleistung bis zu 90 Prozent weniger Strom. Bild: Pixabay, Capri23auto

Licht. Die Verkäufe von LED-Leuchtmitteln verzeichneten vergangenes Jahr einen beeindruckenden Zuwachs. Auch die Halogenlampen verkauften sich besser, was aber ein letztes Aufbäumen war.

2018 erreichten die LED-Leuchtmittel auf dem Schweizer Lichtmarkt einen Anteil von 42,8 Prozent. Sie verzeichneten damit einen beeindruckenden Zuwachs von 14,5 Prozentpunkten gegenüber 2017. Damit haben sie sich als schweizweit wichtigster Leuchtmitteltyp etabliert. Die Beliebtheit lässt sich einfach erklären: Die Stromersparnis, die dank dem Umstieg auf LED realisiert wird, ist beachtlich. Eine LED-Lampe verbraucht bei gleicher Lichtleistung bis zu 90 Prozent weniger Strom.

Halogen adieu

Die weniger effizienten Halogenlampen liegen mit einem Anteil von 39,8 Prozent an den Verkäufen auf dem zweiten Platz. Das ist aber ein letztes Aufbäumen. Die Europäische Union (EU) hat bereits 2009 entschieden, ineffiziente Glüh- und Halogenlampen zu verbieten. Die Schweiz hat das Verbot übernommen, welches Schritt für Schritt durchgesetzt wurde. Bereits 2012 verschwand die klassische Glühbirne aus den Verkaufsregalen und seit September 2018 sind auch die meisten Halogenlampen verboten. Die Restposten durften jedoch noch verkauft werden.

Diese Zahlen gehen aus einer Analyse des Lichtmarkts Schweiz 2018 hervor, die im Auftrag des Bundesamts für Energie durchgeführt wurde. Die Analyse für das Jahr 2018 basiert auf den Angaben von 154 Akteuren auf dem Schweizer Lichtmarkt. Es wurden 63 Hersteller, 73 Grosshändler und 18 Detailhändler befragt. Ihr Umsatz betrug insgesamt rund 846 Millionen Franken.

ids

www.admin.ch

Veröffentlichung: 12. November 2019

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