Mitfühlende Frauen gesucht

Zusammenkommen und über das Erlebte sprechen, das kann schon viel bewirken. Bild: Pexels

Selbsthilfegruppe. Als einzige Frau in einem Team von Männern, kann man sich schon mal alleine und unverstanden fühlen. In solchen Situationen hilft ein Gespräch unter Gleichgesinnten.

Immer mehr Frauen arbeiten in typischen Männerberufen, zu denen auch der Schreinerberuf gezählt werden kann. Sie müssen sich tagtäglich in Männerteams behaupten. Das kann zu Spannungen oder Unverständnis führen. Als einzige Frau sehnt man sich dann nach jemandem, dem es gleich ergeht und mit dem man sich austauschen kann.

Anderes Denken und Handeln

Dies erlebt derzeit auch eine Landmaschinenmechanikerin aus dem Kanton Zürich. Sie nimmt in ihrem Alltag Unterschiede im Denken und Handeln wahr. «Bei Themen wie der Aufteilung der Garderobe oder bei angebotener, aber nicht benötigter Hilfestellungen von Berufskollegen, weiss ich manchmal nicht, wie ich reagieren soll», erklärt sie ihre Situation. Ausserdem mache sie sich Gedanken über ihre Laufbahn- und Karriereplanung.

Selbsthilfegruppe «Frauen in Männerberufen»

Die Mechanikerin suchte darum das Gespräch mit dem Selbsthilfezentrum Region Winterthur ZH. Die Stiftung engagiert sich für die Methode der Selbsthilfe und schafft für diese entsprechende Rahmenbedingungen. Aus dem Gespräch entstand die Idee für eine neue Selbsthilfegruppe «Frauen in Männerberufen». Die Gruppe soll sich künftig einmal im Monat in Winterthur treffen.

Gesucht sind darum Frauen, denen es ähnlich ergeht, wie der Mechanikerin. Auch Schreinerinnen sind herzlich willkommen. Bei fünf interessierten Frauen wird ein erstes Treffen organisiert. In der Anfangsphase wird die Gruppe von einer Mitarbeiterin des Selbsthilfezentrums begleitet. Später soll sich die Gruppe dann selbstständig treffen.

ids

Anmeldung und weitere Informationen:
Selbsthilfezentrum Region Winterthur
Telefon 052 213 80 60
info[at]selbsthilfe-winterthur[dot]ch

www.selbsthilfe-winterthur.ch

Veröffentlichung: 22. Januar 2019

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