Schlaglichter vom Salone


Opulent anziehend: Bei Clan verwertet man die eigenen alten Entwürfe und gibt ihnen neue Oberflächen, Re-Clan eben. Bild: Christian Härtel


Opulent anziehend: Bei Clan verwertet man die eigenen alten Entwürfe und gibt ihnen neue Oberflächen, Re-Clan eben. Bild: Christian Härtel
Mailand. Die 61. Ausgabe des Salone del Mobile vom 18. bis 23. April ist mit Spannung erwartet worden. Das Zwischenfazit: Insgesamt etwas weniger Event aber eine grosse Möbelvielfalt an Formen, Farben und Materialisierungen. Ausserdem: Es sind wieder mehr Menschen aus China nach Italien gereist und sehen eine Euroluce, die es in sich hat.
Es wird noch gesaugt und geräumt, manche Stände sind noch ohne Beleuchtung, weil der Elektriker noch nicht aufgetaucht ist. So zeigte sich der Salone del Mobile am ersten Morgen des weltweit grössten Design-Events. Die Messe lief recht gemächlich an, keine Spur von den Besuchermassen, die sich vor dem Haupteingang drängen um endlich eine Eintrittskarte zu bekommen und die Sichterheitsschleuse hinter sich zu lassen. Ab dem zweiten Tag dann herrscht rege Betriebsamkeit, auch wenn wohl aktuell keine Besucherrekorde in Mailand geschrieben werden.
Neben dem etwas arg strapazierten Ökologie- und Nachhaltigkeitsthema hat eine grosse Vielfalt bei den Entwürfen Einzug gehalten. Gewissermassen für jede Richtung findet sich alles. Zwar bleibt es bei den edlen, gedeckten Tönen des italienischen Edel-Chic, doch sind daneben alle Spielarten möglich. Nussbaum, Eiche und Esche dominieren weiter bei den Holzarten. Dem übergeordnet sind jedoch die Kombinationen der vielen Materialien, allen voran echten Stein und Metall in nie dagewesener Oberflächenvielfalt.
Der Salone läuft noch bis am Sonntag 23. April. Ein ausführlicher Bericht dazu erscheint in der Ausgabe 19 der Schreinerzeitung.
Christian Härtel
Veröffentlichung: 21. April 2023
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