Schritte in die Moderne

In einem Hörsaal der Zürcher Hochschule der Künste gab es einiges zum Thema Design zu erfahren. Bild: Andreas Brinkmann

Küche Schweiz.  Die diesjährige Generalversammlung des Branchenverbands Küche Schweiz hat sich mit kommenden Chancen befasst. Die Mitglieder sollen für künftige Anforderungen fit sein und an Umfang zunehmen, lautete der Tenor.

Die Aus- und Weiterbildung ist gerade heute mit den sich schnell verändernden Möglichkeiten auch für Küchenbauer sehr wichtig. Die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Generalversammlung des Branchenverbands Küche Schweiz machten deshalb am Donnerstag vergangener Woche einen Schulbesuch. Sie waren zu Gast an der Zürcher Hochschule der Künste und liessen sich vieles zum Thema Design, Vorgehen und Materialisierung erklären. So manchem Teilnehmer dürfte auch bewusst geworden sein, welche zentrale Macht beispielsweise das Licht hat.

Neue Weiterbildungsangebote

Auch bei der eigentlichen Generalversammlung, die im Anschluss an die Schulführung im Hotel Sheraton abgehalten wurde, ging es unter anderem um Bildung. Neben den bekannten Kursen sollen die Unternehmer und Führungskräfte durch Weiterbildungsangebote speziell gefördert werden.

Wie erwähnt, gehören Veränderungen zur Zeit, und sie haben die Küchenbauer natürlich auch dieses Jahr beschäftigt. So hat sich gezeigt, dass das Ausscheiden zweier so grosser Mitgliederfirmen wie Bruno Piatti und Alno spürbar ist und Lücken hinterlässt, die wieder gefüllt werden müssen.

Das trifft auch für den Vorstand zu. Anton Zöchbauer hat die Küchenbranche verlassen und war zum letzten Mal dabei. Weil Ueli Jost letztes Jahr zurückgetreten war, brauchte es gleich zwei neue Vorstandsmitglieder. Gewählt wurden Rolf Habegger von der Siematic Schweiz GmbH und Damian Hunkeler von der Waser Die Küche AG.

Ziele und Veränderungen

Der positive Verlauf des Swiss Kitchen Awards 2017 hat die Küchenbauer darin bestärkt, dass Kunden mehr ins Zentrum gestellt werden sollen. In Zukunft werden nur noch Küchen zum Wettbewerb zugelassen, die bei einem Kunden stehen. Auch möchte man die Kollegen aus dem Welschland mehr in die Verbandstätigkeiten einbeziehen, und man würde sich über Kontakte im Tessin freuen. Ebenfalls neu soll ein Qualitätslabel, das durch extern überwachte Kundenbewertungen entsteht, für die Leistungen der Küchenbauer werben.

Ein inspirierendes Referat aus dem Bereich Luxusuhren und der gesellige Ausklang mit den weiterführenden Diskussionen, die sich von Pause zu Pause intensivierten, schlossen den gelungenen Anlass.

www.küche-schweiz.ch

ab

Veröffentlichung: 10. Mai 2018 / Ausgabe 19/2018

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