«Sie schaffen etwas Bleibendes»


Ganz schön viele Jungschreinerinnen und Jungschreiner kommen dieses Jahr aus dem Thurgau. Bild: Anja Kündig


Ganz schön viele Jungschreinerinnen und Jungschreiner kommen dieses Jahr aus dem Thurgau. Bild: Anja Kündig
LAP Thurgau. Ende Juni erhielten fünf Schreinerpraktiker EBA sowie 39 Schreinerinnen und Schreiner EFZ im Frauenfelder Casino ihr Diplom zum Abschluss ihrer Lehrzeit. Zehn von ihnen erarbeiteten sich mit besonders guten Noten eine Auszeichnung.
«Holz verbindet Tradition mit Innovation. Sie sind die Zukunft», eröffnete Daniel Burkhart, Präsident der Berufsbildungskommission, die QV-Abschlussfeier des Verbands Schreiner Thurgau VSSM im Casino Frauenfeld und begrüsste damit die gut 200 Gäste, darunter Familien, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner und Betriebe der Absolventinnen und Absolventen.
Auch Hampi Niederer, der neue Präsident des Verbands Schreiner Thurgau VSSM, richtete sich mit Gratulationen an die Jungschreinerinnen und Jungschreiner. Er sagte: «Zukunft entsteht dort, wo gearbeitet wird.» Des Weiteren bedankte sich Präsident Niederer bei Geschäftsführerin Evelyne Hennet für die Organisation und Durchführung der Feier.
Schliesslich richtete sich zum ersten Mal in seiner Amtszeit als Frauenfelder Stadtpräsident Claudio Bernold mit einem Grusswort an die Absolventinnen und Absolventen. «Sie erschaffen etwas Bleibendes», sagte er und ergänzte: «Holz prägt.»
Sascha Berchtold, Chefexperte QV Schreiner, lieferte zum Schluss die Zahlen, auf die alle gespannt gewartet haben. In diesem Jahr erhält ein Schreinerpraktiker EBA, Jetmir Ibrahimi von der Ruba Objektbau AG, mit dem Notenschnitt 5,2 eine Auszeichnung sowie die traditionell dazugehörende Japansäge. Bei den Schreinerinnen und Schreinern EFZ schlossen sechs mit einem 5,1-Schnitt, zwei mit einem 5,2-Schnitt und einer mit einem Notenschnitt von 5,3 ab.
Melvin Messmer von der Schreinerei Magnus Moser AG in Arbon holte sich mit seinem hervorragenden Schnitt zusätzlich zum traditionellen Hobel eine Anerkennung des Kantons Thurgau. Zum Abschluss gab der Frauenfelder Stadtpräsident den Absolventinnen und Absolventen noch folgende Worte mit auf den Weg: «Die spannendsten Lebensläufe verlaufen nie grad- linig.»
Veröffentlichung: 16. Juli 2026 / Ausgabe 29-30/2026
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