So bleibt der Profi ein Profi

Mit dem Jahresprogramm 2015 der Höheren Fachschule Bürgenstock kann der Schreiner gezielt Weiterbildungen wählen. Bild: HF Bürgenstock

Weiterbildung.  Was macht einen Profi zum Profi? Aktuelles Wissen und gesichertes Können – und beides professionell gepflegt. Das Werkzeug dazu heisst Weiterbildung, der gut assortierte Werkzeugkasten ist das «Jahresprogramm 2015» der HF Bürgenstock.

Es ist so: Wissen besitzt eine Halbwertszeit. Ruhen gelassen, nicht belebt und nicht gepflegt, verliert Wissen an Aktualität und Bedeutung. Gleich verhält es sich mit dem Können: Einmal erreicht, will es immer wieder trainiert und gefördert sein – sonst geht es verloren. Beide Verfallrisiken sollte man kennen und respektieren. Denn beide – Wissen und Können, Kenntnis und Erfahrung – sind Voraussetzungen für die Arbeitsmarkt- und Wettbewerbsfähigkeit. Ihr Verlust kann den Schreiner überraschend schnell «vom Fenster» wegbefördern. Gegensteuer gibt man am effektivsten – und eigentlich nur – mit rechtzeitigen, gezielten sowie nachhaltigen Bildungsmassnahmen. Die Frage, ob externer Schulbesuch oder betriebsinterne Schulung, richtet sich dabei nach den Bedürfnissen.

Weiterbildung: Im Verband …

Der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) hat neu das Thema «Bildung» ins Legislaturprogramm 2015 bis 2018 aufgenommen und damit ein klares Signal gesetzt. Aus- und Weiterbildung – also Erwerb und Erhalt der Arbeitsmarkt- und Wettbewerbsfähigkeit – ist eines der vier zentralen Themen, mit denen der Verband die Branche in den kommenden Jahren noch intensiver beleben und stärken will. Die solide Grundbildung, insbesondere die zukünftige Entwicklung der Branche über die berufliche Weiterbildung. liegt damit zentral im Fokus des VSSM.

Der Verband hat sämtliche Branchenmitglieder im Blick – also Betriebsinhaber und Kader genauso wie Berufsleute, und natürlich die Berufseinsteiger. Also alle, welche das Rückgrat der Branche bilden: Engagierte Schreinerprofis sämtlicher Stufen, die ihr Wissen und Können aktiv pflegen und damit im Wettbewerb und im Arbeitsmarkt sicher auftreten wollen. Die Weiterbildungsangebote der HF Bürgenstock – im Jahresprogramm 2015 übersichtlich dargestellt – sind das Mittel der Wahl, gleichsam das Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele.

… und im Verbund

Weiterbildung hat immer mit Gemeinschaft, Gemeinsamkeit und gemeinsamer Anstrengung zu tun. Wissenssuche auf der einen und Wissensvermittlung auf der anderen Seite sowie die optimalen Rahmenbedingungen formen ein Ganzes. Dieses lässt sich nur gemeinschaftlich realisieren, denn die einzelnen Faktoren beeinflussen sich gegenseitig. Am Beispiel der beruflichen Weiterbildung bedeutet das konkret: Die Idee oder der Wunsch zu einer Weiterbildung – und damit zur Sicherung der persönlichen Entwicklung und der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit – kann und soll beim Arbeitnehmer, beim Kadermann oder beim Inhaber entstehen. Wenn er selbst oder die Partnerseite den Ball geschickt aufnimmt und weiterspielt, führt das zu einer gründlichen Prüfung der betrieblichen und privaten Bedürfnisse. Es geht um die Abstimmung des Vorgehens und schliesslich um den Einstieg in die Weiterbildung.

Ab hier trägt das Bildungszentrum seinen Teil zum Gelingen bei. Und im Anschluss profitieren alle Seiten von einer gemeinsam definierten, beschlossenen und durchgezogenen Weiterbildung. Mehr Arbeitsmarkt- und Wettbewerbsfähigkeit, mehr Know-how im Betrieb, mehr Motivation, und nicht zuletzt auch eine bessere menschliche Beziehung untereinander lassen sich nach einer gemeinschaftlich aufgegleisten Weiterbildung als kollektiven Gewinn notieren. Deshalb: Gute Weiterbildung ist Gemeinschaftssache und Gewinn zugleich.

Der VSSM und die HF Bürgenstock bringen sich verstärkt in diesen Prozess ein. Das Jahresprogramm 2015 der HF Bürgenstock zeigt die Wege, um diesen Gewinn sicher einzufahren: Professionell beraten, begleitet und gebildet – das ist der Profi.

Jahresprogramm 2015

Wissen – kennen – entscheiden

Das Jahresprogramm 2015 der HF Bürgenstock kann kostenlos angefordert werden:

HF Bürgenstock

Telefon 041 619 89 89

info[at]hfb[dot]ch

www.hfb.ch

bk

Veröffentlichung: 16. Oktober 2014 / Ausgabe 40/2014

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