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Das Display war gestern. Drehknäufe kommen bei Kochfeldern wie von Elica wieder öfter zum Einsatz. Diese reagieren auch auf nasse Hände. Bild: Christian Härtel

Küchen.  An der Küchenausstellung des Salone del Mobile war es vor allem die Technik, die dem Küchenbauer neue Möglichkeiten bietet. Waren die Küchen gestalterisch auf der Linie der vergangenen Jahre, waren vor allem die Outdoorküchen in neuen Designs zu sehen.

Wenn bei Fisher & Paykel die Waschmaschine läuft, weiss der Trockner schon vorher genau, was kommt. Er kennt den Stoff, die Menge und die nötige Temperatur, damit alles glatt läuft. Bekannt ist der neuseeländische Gerätehersteller bislang vor allem für seine Geschirrspüler in Gestalt einer Schublade. «Wir überlegen immer, wie wir den Alltag für die Menschen einfacher machen können. Die miteinander kommunizierenden Geräte sind eine Idee dazu», sagt Alex van Vliet, Produkt- und Verkaufsleiter für Europa. Die verbundenen Geräte sparen dadurch Zeit und Energie. Freilich muss man das nicht alles einstellen, sondern die Geräte erkennen die Menge und die Behandlung der Textilien.

Kochfelder individualisiert

Endlich muss das Kochfeld nicht mehr einfach schwarz sein. Der italienische Hersteller Falmec bietet Kochfelder aus ultramattem Glas, mit denen sich entweder das darunter liegende Material sichtbar machen lässt, wodurch das Kochfeld fast unsichtbar wird, oder man verleiht mit einem individuellen Druck den darunter liegenden Induktionsquellen ein eigenes Design. Eine Palette an verschiedenen Mustern und Farben ist bei dem ganz neuen Produkt «Mimesis» ebenfalls angedacht. Die Platzierung der Töpfe kann frei gewählt werden, die Bedienelemente sind in das Glas integriert, das auch flächenbündig verbaut werden kann. Grossen Zuspruch erhielt auch der brandneue Pizza-Plus-Backofen vom slowenischen Hersteller Gorenje. In kurzer Zeit soll der Ofen auf 380 Grad hochheizen. Dass die Pizza so in nur zwei Minuten gelingt, davon konnte man sich vor Ort überzeugen.

Innovationen vor allem bei der Technik

Gross sollen sie sein. Das gilt offenbar für Backöfen wie für Kühlschränke gleichermassen. Insgesamt waren Neuerungen in diesem Jahr vor allem bei der Küchentechnik zu finden.

Im Küchenbau waren es vor allem die Outdoorhersteller, die neue Modelle und Designs zeigten. Gestaltungsmerkmale wie die Rundungen, im Bad und im Wohnen sehr verbreitet, scheinen in der Küche noch nicht so Fuss zu fassen, auch wenn vereinzelt Korpusse gerundet waren. Was wieder auftaucht, sind Küchenabdeckungen, die einen erhöhten Rand haben.

Öfter zu sehen war auch, dass die Farben der Geräte denen der Fronten entsprechen, sodass Küchen generell Ton in Ton präsentiert wurden.

www.salonemilano.it

Christian Härtel

Veröffentlichung: 30. April 2026 / Ausgabe 18/2026

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