Teilnehmende beweisen, dass sie Holz im Blut haben


Florian Jost hat mit seinem Tisch mit 77,2 Punkten den Gesamtsieg von «Art in Wood 2024» geholt. Bild: Luzerner Schreiner


Florian Jost hat mit seinem Tisch mit 77,2 Punkten den Gesamtsieg von «Art in Wood 2024» geholt. Bild: Luzerner Schreiner
35 Lernende im vierten Lehrjahr haben bei «Art in Wood 2024», dem Wettbewerb der Luzerner Schreiner, nach eineinhalb Jahren Arbeit ein Möbel eingereicht. Am meisten Punkte erhielt Florian Jost aus Ballwil.
«Wenn die Gene Form annehmen», schreibt der Verband der Luzerner Schreiner zu den eingereichten Wettbewerbsmöbeln von «Art in Wood 2024». Zum Motto «DNA» haben 35 Lernende im vierten Lehrjahr teilgenommen. Diese hätten ihre wohl persönlichsten Arbeiten der Ausbildung zur Bewertung eingereicht, die von verschiedenen Jurygruppen nach unterschiedlichen Beurteilungskriterien begutachtet wurden, heisst es. Von der Idee bis zur Fertigstellung der Kreationen waren eineinhalb Jahre und unzählige Arbeitsstunden vergangen. Die Zeit musste gut eingeteilt werden für ein Freizeit-Engagement dieser Tragweite. Die Ausstellung im alten Rathaus von Willisau begeisterte während neun Tagen die Besucherinnen und Besucher.
Von der Fachjury wurde das Werk von Florian Jost aus Ballwil am besten bewertet, vor Mathias Heim (Winikon) und Forian Ambauen (Küssnacht am Rigi). Dabei stand die qualitativ hochwertige Schreinerarbeit im Zentrum. Zudem wurden Sonderpreise verteilt. Bei «Gestalten und Erfinden» wurde auf Idee, Ausdruck und Originalität geschaut, bei «Ächt schwiizerisch» stand die Verarbeitung von einheimischen Materialien im Mittelpunkt.
Nicole D'Orazio
1. Florian Jost, Ballwil (Lehrbetrieb: Buchmann Schreinerei AG, Neuenkirch), 77,2 Punkte. 2. Mathias Heim, Winikon (Urs Dubach AG, Büron), 76,7. 3. Florian Ambauen, Küssnacht am Rigi (Schreinerei Arnold AG, Meierskappel), 76,0.
«Gestalten und Erfinden»: Mikah Meyer, Emmenbrücke (Baumgartner Schreinerei AG, Obernau); Mathias Heim, Winikon.
«Ächt schwiizerisch»: 1. Samuel Schöpfer, Schüpfheim (Renggli Handwerk & Design AG, Sörenberg). 2. Timon Sutter, Uffikon (Kaufmann Scheinerei AG, Altishofen). 3. Florian Ambauen, Küssnacht am Rigi.
Anerkennungspreise: Antonia Bucher, Schüpfheim (Schreinerei Zangger GmbH, Menznau); Marco Duss, Werthenstein (Holzbau Schachen AG, Schachen); Lian Wolf, Hildisrieden (Schreinerwerk Sempach AG, Sempach).
Veröffentlichung: 02. Mai 2024 / Ausgabe 18/2024
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