Topposition für das weitere Leben

Eine grosse Anzahl der Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger erhielt für ihre guten Leistungen eine zusätzliche Auszeichnung. Bild: Luzerner Schreiner

LAP Luzern. 77 Schreinerinnen und Schreiner EFZ und 21 Schreinerpraktiker/innen EBA konnten im Berufsbildungszentrum in Willisau ihre Diplome entgegennehmen. Der Anteil der Frauen machte an der Feier 20 Prozent aus.

Der letzte Gang am Berufsbildungszentrum in Willisau war für die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger jener über den roten Teppich. Ein grosser Erfolg in erster Linie für die jungen Leute, aber auch für alle an der Ausbildung beteiligten Akteure und Organisationen. «Sie befinden sich jetzt in einer Topposition für das weitere Leben», machte Rektor Tony Röösli den frisch Diplomierten bewusst.

Der Chefexperte Reto Zangger freute sich und dankte allen Beteiligten für die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung – alles funktionierte und alle Sicherheitsvorgaben wurden eingehalten. Der Prüfungsleiter liess die rund 300 Anwesenden der Abschlussfeier mit einem Augenzwinkern daran teilhaben, welche nahezu forensischen Herausforderungen bei der Entzifferung der Lösungsvorschläge zu den Abschlussaufgaben ab und zu erforderlich waren. Fakten folgten schliesslich im letzten Viertel der Veranstaltung, als die Auszeichnungen für überdurchschnittliche Leistungen übergeben wurden. Dazu gehört seit jeher auch die Übergabe der Hobel-Auszeichnungen. Dieses Jahr erreichten 16 Schreinerinnen und Schreiner EFZ dieses hohe Ziel – eine beeindruckende Anzahl. Wiederum erkannten Brancheninsider im Rückblick auf die «Art in Wood» vom April gewisse Muster. Zehn Schreinerpraktiker/innen mit der Schluss-note 5,3 und höher in den Berufsfächern wurden mit der «Säge» ausgezeichnet. Die Ehrenmeldung erreichten 13 Absolventinnen und Absolventen. Zwei Diplomand/innen wurden für besondere Leistungen beim Abschluss des allgemeinbildenden Unterrichts ausgezeichnet.

Kein gewöhnliches Handwerk

Regierungsrat Reto Wyss zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der jungen Schreiner und vom Wert ihrer Ausbildung. Sie stehen für Dauerhaftigkeit, Qualität und Einzigartigkeit, nicht zuletzt weil sie echte, brauchbare Werke entstehen lassen. Vorerst aber riet er den Diplomanden: «Feiert Euren Erfolg!»

Für Fredy von Holzen war dies die letzte QV-Feier unter seiner Ägide. Der langjährige Leiter der Schreinerabteilung an der BBZW in Willisau hat diese Aufgabe nun an seinen Nachfolger Lucien Wenger übertragen. Alle anwesenden Personen dankten von Holzen mit spontanen Standing Ovations für seine grossartigen Verdienste zugunsten des Branchennachwuchses.

Grossen Dank an Unternehmen

Es ist den Veranstaltern und den an der Ausbildung beteiligten Organisationen ein grosses Bedürfnis, sich auch bei den Ausbildungsbetrieben, Lehrmeistern und Berufsbildnern herzlich zu bedanken. Ihr Engagement ist für Wirtschaft und Gesellschaft eine eminent wichtige und wertvolle Leistung.

www.luzerner-schreiner.ch

Luzerner Schreiner

Veröffentlichung: 30. Juli 2026 / Ausgabe 31-32/2026

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