Arbeiten im Pavillon


Die verschiedenen Arbeitsplatzlayouts lassen sich schnell an ändernde Mitarbeiterzahlen oder Abteilungsfunktionen anpassen. Bild: Kettal


Die verschiedenen Arbeitsplatzlayouts lassen sich schnell an ändernde Mitarbeiterzahlen oder Abteilungsfunktionen anpassen. Bild: Kettal
Innenausbau. Das Büro wandelt sich stark. Weg vom Einzelbüro und hin zu flexibel nutzbaren Bürowelten. Auch das spanische Möbellabel Kettal hat das erkannt und präsentiert eine modular nutzbare Pavillon-Struktur.
Covid19 hat die Welt in verschiedenen Belangen durchgeschüttelt. Auch unsere Bürogewohnheiten wurden einmal komplett auf den Kopf gestellt. Allerdings waren die Trends zu Homeoffice, Teilzeitarbeit und Job-Sharing bereits vor der Pandemie auszumachen, wurden nun mit der Pandemie aber stark angefeuert. Hand in Hand mit technologischen Innovationen wie der Digitalisierung werden auch immer mehr Büro- und Gewerbebauten neu ausgerichtet. Netzwerktechnologien, Cloud-Computing und Dokumenten-Management-Systeme ermöglichen es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihre Arbeit örtlich flexibel zu verrichten.
Für die Unternehmen heisst das agil bleiben, auch in der Gestaltung der Räumlichkeiten. Dafür werden zunehmend leicht konfigurierbare Bürostrukturen benötigt, um den sich ständig ändernden Anforderungen gerecht zu werden. Das haben auch die Designerinnen und Designer des spanischen Möbellabels Kettal erkannt und präsentierten kürzlich den «Pavillon O». Dabei handelt es sich um eine modulare Struktur, welche «die ideale Lösung für diese neuen Arbeitsumgebungen darstellt», heisst es in der Mitteilung.
Die Hauptfunktion des «Pavillon O» besteht darin, Büros flexibel in Zonen zu unterteilen und gleichzeitig geschlossene Arbeitsbereiche zu bieten. Die Pavillons bestehen aus einer Aluminiumstruktur, die mit einer Vielzahl von Materialien wie Holz, Glas oder Stoff ausgestattet werden können. Mit Einbaumöbeln wie Regalen, TV-Einheiten, Wandboards und Pinnwänden, können die Module individuell ausgestaltet werden. Damit lassen sich unzählige Büro- und Arbeitsplatzlayouts erstellen, die sich schnell an ändernde Mitarbeiterzahlen oder Abteilungsfunktionen anpassen lassen.
Das nach kaltem Rauch müffelnde Kabuff, welches früher in den Beizen zum Telefongespräch einlud, ist im Zeitalter des Smartphones schon lange passé. Aber da in offenen Grossraumbüros Privatsphäre häufig nur schwer zu finden ist, feiert nun die Telefonkabine ihr Revival. Sei es für Gespräche, Videokonferenzen oder einfach nur als ruhiger Ort, um knifflige Probleme lösen zu können. Bei Kettal heisst die Kabine nun «Phone Booth O» und basiert in der Struktur auf einer traditionellen Telefonkabine.
Auch bei der Kabine ist die Struktur aus Aluminium gefertigt und mit schalldämmenden Materialien ausgekleidet, die eine angenehme Akustik erzeugen und gleichzeitig Halleffekte verringern. Sämtliche Platten sind mit Holz oder Stoff versehen. Die Türen sind mit Akustikglas ausgestattet und in zwei Akustikvarianten erhältlich: Komfort (35 dB) und Plus (39 dB). Die Kabinen sind für eine, zwei oder vier Personen erhältlich. Die Einzelkabine beinhaltet einen Arbeitstisch und einer Halterung für Smartphone oder Tablet. Die Modelle für zwei oder vier Personen beinhalten ein Sofa mit einem Sitzungstisch oder einen hohen Arbeitstisch, der mit Hockern verwendet werden kann.
Isabelle Spengler
Veröffentlichung: 10. Juni 2021
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