Dokumentationen zu «Anflug von Schuld»

Im Fachjargon nennt sich das einfach «Vogelschlag». Schuld daran sind Glasflächen, bei denen man nicht daran gedacht hat. Bild: Schweizerische Vogelwarte/Hans Schmid

Vogelschutzgläser.  Unzählige Vögel verenden an Glasflächen, weil die Tiere diese nicht als Hindernis erkennen können. Aber es gibt Möglichkeiten, dies zu verhindern. Neben speziellen Vogelschutzgläsern hilft auch eine umsichtige Detailplanung gegen das Massensterben.

 

Merkblatt «Vogelschutz»

Dokumentation «Vogelfreundliches Bauen»

Prüfbericht Vogelschutzgläser

Broschüre «Birdprotect»

 

Erst kürzlich hat Hans Schmid die Liste der durch Vogelschlag getöten Arten um einen prominenten Vertreter erweitern müssen: den Steinadler. Inzwischen hat der Experte von der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach insgesamt 129 verschiedene Vogelarten notiert. Vom Auerhahn bis zum Zaunkönig reicht die Liste bunt durch die gesamte Vogelwelt hindurch. Der Grund: Vögel können Glasflächen nicht ohne Weiteres als Hindernis erkennen. Manche Arten wie die Spechte, den Eisvogel oder das Goldhähnchen trifft es häufiger, aber Schmids Liste zeigt, dass es kaum Arten gibt, die nicht gefährdet sind. Zwar sind Vögel durch die seitliche Anordnung der Augen mit einem «Weitwinkel- bis Rundumblick» ausgestattet, können rund 180 Bilder pro Sekunde auflösen (das menschliche Auge schafft gerade 20 Bilder pro Sekunde), sie können Grüntöne fein erkennen und mittels eines vierten Farbkanals auch im UV-A-Bereich sehen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der SZ Nr. 24 vom 16. Juni 2016

Veröffentlichung: 16. Juni 2016 / Ausgabe 24/2016

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