Parkett-Verband
Die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt (ISP) wollte im Juni eine ordentliche Generalversammlung abhalten. Doch wegen Corona mussten die Geschäfte wie schon 2020 schriftlich behandelt werden. Wie die ISP in einer Mitteilung schreibt, haben sich 102 Mitgliedsfirmen am Prozedere beteiligt und dabei allen Traktanden klar und deutlich zugestimmt.
Auch der Jahresbericht 2020 der Geschäftsstelle fand eine deutliche Mehrheit. Darin schauen Präsident Bruno Durrer und Geschäftsleiter Mark Teutsch auf ein anspruchsvolles aber dennoch positives Jahr zurück. Trotz Rückgang bei den erstellten Neuwohnungen seien 2020 in der Schweiz 5,9 Millionen Quadratmeter Parkett verlegt worden. Das sind rund 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. «Diese erhöhte Absatzmenge lässt auf eine Zunahme bei den Renovationen oder auf einen Marktanteilsgewinn von Parkett schliessen», heisst es im Jahresbericht weiter. Herr und Frau Schweizer würden «nach wie vor und immer mehr auf den trendigen und ökologisch unbedenklichen Bodenbelag setzen». Österreich, Schweden und die Schweiz haben in Europa den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Parkett.
Zu den Herausforderungen der Branche gehören die Rohstoffverknappung – insbesondere beim Eichenholz – und der Fachkräftemangel. Die Zahl der neuen Lernenden lag 2020 unverändert bei 100. Das Ziel wären aber 150 Lernende. Die Kampagne «Bodenhelden» zur Nachwuchsgewinnung beschränkte sich 2020 corona-bedingt auf Social Media.
Veröffentlichung: 29. Juli 2021 / Ausgabe 31-32/2021
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