Holz wird einer der Trümpfe beim künftigen Bauen sein

Swiss Wood Innovation

Die Fortbildungskurse von Swiss Wood Innnovation (S-Win) zeigen immer wieder neue Entwicklungen beim Bauen mit Holz, so auch Ende Oktober in Weinfelden TG mit rund 130 Teilnehmenden. Einer der Referenten war Max Renggli, CEO der Holzbaufirma Renggli AG in Schötz LU, der über die aktuelle Lage der Bauwirtschaft sprach. Er zitierte den Wirtschaftsverband Economiesuisse: «Die Schweizer Wirtschaft fährt derzeit mit angezogener Hand- bremse.» Die Bauinvestitionen in der Schweiz haben jedoch zugelegt, vorab bei Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen, der Wohnbau dürfte sich stabilisieren. Über die Hälfte der Gebäude mit Wohnnutzung in der Schweiz seien Einfamilienhäuser. In drei Vierteln der Wohngebäude finden sich bloss ein oder zwei Wohnungen, nur in fünf Prozent sind es zehn oder mehr Wohnungen. Weit über die Hälfte der Immobilien in der Schweiz sind älter als 40 Jahre und rund 1,5 Millionen Häuser seien energetisch sanierungsbedürftig. Immer mehr rücke die gesamte Energiemenge, die für Herstellung, Transport, Rückbau und Entsorgung eines Gebäudes aufgewendet würden, in den Fokus, betonte Renggli. Diese graue Energie sei ein wesentlicher Faktor bei der Gesamtbetrachtung der Umweltbelastung von Gebäuden, dem noch wenig Rechnung getragen werde. Hier könne Holz mit allen seinen bekannten Vorteilen punkten. Das Bauen werde sich daher weiter in Richtung Nachhaltigkeit verändern. Hier könne und werde der Holzbau Vorreiter sein.

www.s-win.ch

SZ

Veröffentlichung: 10. November 2022 / Ausgabe 45/2022

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